Konferenzen der Jugendorganisationen im Sport

31.01.2019

Engagementförderung im Mittelpunkt

Was brauchen Freiwilligendienstleistende im Sport? Wie gelingt Engagementförderung? Tut der Sport genug im Kampf gegen sexualisierte Gewalt? Ist eSport nun Sport?  Dies sind nur einige der Fragen, die bei der Tagung der Landessportjugenden sowie bei der Konferenz der Jugendorganisationen der  Spitzenverbände und Verbände mit besonderen Aufgaben im Januar 2019 intensiv diskutiert wurden.

Die Konferenz der Landessportjugenden in Würzburg wählte den Vorsitzenden der Hamburger Sportjugend, Julian Kulawik, zu ihrem Sprecher, als stellvertretende Sprecherin wurde Juliane Kuhlmann, die Vorsitzende der  Sportjugend Hessen gewählt. Es wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit dem Format der Konferenz und der Sprecher/innen befasst. Das Ergebnis soll bis zum Hauptausschuss der Deutschen Sportjugend im Oktober 2019 in Form eines Vorschlags vorliegen.

Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Bayerischen Sportjugend, die auch eine interkulturelle Stadtführung durch Würzburg anbot. Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch mit den Teilnehmenden des dsj academy camps, die sich zeitgleich zu ihrem Nachbereitungstreffen in Würzburg trafen. Diskussionspunkte waren der Teilnahmebeitrag, die Gruppengröße und das Format mit Vor- und Nachbereitungstreffen sowie die positiven Auswirkungen auf das  Engagement der einzelnen Teilnehmer/innen.
Die Interessensvertretung gegenüber der Politik und die Beteiligungsmöglichkeit von jungen Menschen sowie die juleica (Jugendleiter/-in Card) wurden diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltung verlieh Jan Holze die höchste Auszeichnung der Deutschen Sportjugend, den Diskus, an Luise Pusch, langjährige Vorsitzende der Bezirksjugendleitung Oberfranken.

Der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze, sagte: „Die Konferenzen haben wieder gezeigt, wie wichtig der Austausch der einzelnen Säulen, Landessportjugenden  sowie Jugendorganisationen der  Spitzenverbände und Verbände mit besonderen Aufgaben untereinander auch außerhalb der großen Gremientagungen ist.“

Bereits am Wochenende zuvor hatten sich die Jugendleitungen der Spitzenverbände und Verbände mit besonderen Aufgaben im DJK-Sportzentrum in Münster getroffen. Dort präsentierte dsj-Vorstandsmitglied Stefan Raid  den aktuellen Stand der Umsetzung der Rahmenkonzeption „Förderung jungen Engagements“. Die dsj konnte einen erheblichen Mittelaufwuchs durch das BMFSFJ verzeichnen, den die dsj gezielt zur Engagementförderung einsetzen wird. Jan Holze äußerte sich zufrieden darüber, wie intensiv das Thema bei den Mitgliedsorganisationen verankert ist. Er sagte: "Engagementförderung war, ist und bleibt eine Kernaufgabe der Sportjugend. Die dsj wird weiter nach Wegen suchen, dies nach Kräften zu unterstützen.“ 

Die Konferenz begrüßte die verstärkte Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahrs durch Bundesjugendministerin Giffey. Zur Entwicklung der Freiwilligendienste wurde ein gemeinsames Papier verabschiedet. Bei beiden Veranstaltungen berichtete Jan Holze, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, über die Arbeit im Vorstand und den Entwurf des Arbeitsprogramms für die aktuelle Wahlperiode.

Der Gastgeber der Konferenz in Münster, der Bundesjugendleiter der DJK-Sportjugend, Simon Winter, lud die Vertreter/-innen zur Festveranstaltung des 100-jährigen Jubiläums der DJK-Sportjugend am 16. Mai 2020 nach Würzburg ein.


Konferenz der Landessportjugenden in Würzburg / Foto:dsj

Luise Pusch mit Diskus und Laudator Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, ssowie Volker Renz, Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend / Foto: dsj

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