„Mehr Bildungstage und höheres Taschengeld wären gelebte Anerkennung“

20.03.2019

150 Akteure aus den Freiwilligendiensten im Sport diskutieren über deren Weiterentwicklung

Weit mehr als dreitausend Freiwillige entscheiden sich Jahr für Jahr dafür, zwölf Monate in einem Verein oder Verband, einer Schule oder einem Kindergarten rund um die sportliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen zu verbringen. Gleichzeitig entlasten die jungen Erwachsenen die Vorstände der Sportvereine, stärken das Ehrenamt und bringen frischen Wind in die Strukturen des organisierten Sports. Was aber würden die Freiwilligen an ihrem Dienst verändern? Was wünschen sich die Einsatzstellen? Und wie kann das von den Sportorganisationen, die die Freiwilligen betreuen und ihre Bildungstage organisieren, umgesetzt werden?

Um Diskussions- und Veränderungsprozesse anzustoßen, lud die Deutsche Sportjugend 150 Akteure aus allen Bundesländern und allen beteiligten Verbänden am 12. März 2019 nach Leipzig zum ersten Forum der Freiwilligendienste im Sport ein. Neben den Forderungen der Freiwilligen, die diese gemeinsam beim Sprecher/innentreffen in Naumburg erarbeitet hatten, standen die Bedeutung der Freiwilligendienste für Sportverbände, die Lobbyarbeit sowie Geschichte und Zukunft der Freiwilligendienste auf dem Programm. Durch den Tag im beeindruckenden Salle de Pologne führte Gitta Axmann, Fachberaterin für Breitensport.

„Die vielfältigen fundierten Vorschläge helfen uns bei der Weiterentwicklung der Freiwilligendienste im Sport“, resümiert der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze. „Gemeinsam müssen wir jetzt den Bundestag davon überzeugen, dass die Freiwilligendienste, auch im Sport, einer stärkeren finanziellen Unterstützung bedürfen. Die Freiwilligen wünschen sich eine stärkere Anerkennung ihrer Leistungen. Das kann durch mehr Bildungstage und ein höheres Taschengeld gelingen.“


Gute Stimmung herrschte beim 1. Forum der Freiwilligendienste im Sport / Foto: dsj/David Delp

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