Mehr Mittel für die Freiwilligendienste im Sport

15.11.2018

Familienministerin Franziska Giffey will Konzept zur Neugestaltung der Freiwilligendienste vorstellen

Der Bundestag hat Mitte November den Bundeshaushalt für 2019 beschlossen. Für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) stehen nächstes Jahr mehr als 60 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung – eine Budgetsteigerung um mehr als zwanzig Prozent. Vorausgegangen waren viele Gespräche mit Abgeordneten, die beispielsweise Einsatzstellen besuchten und Freiwillige – mit und ohne Fluchthintergrund – kennenlernen konnten. Gerade der direkte Kontakt zu den jungen Engagierten hat viele Abgeordnete dazu bewogen, der Aufstockung des Freiwilligendienstehaushaltes zuzustimmen.

Die Deutsche Sportjugend hat sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen immer wieder für eine Mittelerhöhung eingesetzt. Zuletzt verabschiedeten die Delegierten der Vollversammlung Ende Oktober einstimmig ein Forderungspapier. Ziel ist es, über eine Mittelerhöhung mehr Plätze in den Einsatzstellen des organisierten Sports schaffen zu können, diese adäquat auszustatten sowie die Attraktivität der Freiwilligendienste im Sport für junge Erwachsene zu erhöhen. Dazu gehört beispielsweise ein Bekenntnis zu Wertschätzung und Anerkennungskultur.

Familienministerin Franziska Giffey will Anfang Dezember ein großes Konzept für eine Neugestaltung der Freiwilligendienste vorstellen. Erwartet werden unterschiedliche Bausteine, die den Ausbau von FSJ und BFD ermöglichen und diese attraktiver gestalten sollen.

„Wir erwarten, dass die Freiwilligendienste im Sport angemessen an der nun beschlossenen Mittelerhöhung beteiligt werden“, resümiert Jan Holze, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend. „Wir bedanken uns bei den Abgeordneten und bei allen Mitstreitern, die zu dem großen Erfolg beigetragen haben. Nun gilt es, auch den weiteren Weg gemeinsam zu gehen, und die anderen Forderungen unserer Träger, Einsatzstellen und Freiwilligen ebenso zu erfüllen, um die Attraktivität der Freiwilligendienste zu erhalten.“


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