Neue Ideen für ein besseres Training

10.12.2020

Über 1000 Trainer*innen aus aller Welt tauschen sich zu Kinder- und Jugendtraining aus!

Neuseeland, Kanada, Singapur, USA – aber auch Vertreter*innen aus europäischen Ländern wie England, Spanien und der Schweiz waren bei der vierten internationalen iCoachKids-Konferenz am 2. und 3. Dezember 2020 mit dabei. Trainer*innen und Verbandsvertreter*innen aus über 80 Ländern der Welt kamen zusammen, um sich von internationalen Expert*innen spannende Vorträge und Studienergebnisse rund um den Kinder- und Jugendsport anzuhören und darüber in den Austausch zu kommen. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Drop Out – also dem Ausscheiden von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport –, denn die pädagogische Trainingsqualität ist entscheidend dafür, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche dem Sport dauerhaft erhalten bleiben. Am zweiten Tag wurde die Talententwicklung und -förderung im Sport diskutiert. Beispielsweise sollte eine erfolgreiche Talentgewinnung darauf aufbauen, möglichst viele Kinder und Jugendliche durch eine breite Förderung dauerhaft für den Sport zu gewinnen und dabei eine frühe Selektion vermeiden.  

Auch aus Deutschland wurden zwei Vorträge seitens der Deutschen Sportjugend zum Programm beigesteuert. An Tag 1 referierte Martin Muche von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur Vermeidung von Drop-Out-Effekten durch die Entwicklung psychosozialer Ressourcen im Sport. An Tag 2 stellte Prof. Dr. Alfred Richartz Studienergebnisse zur pädagogischen Qualität im Training von Talentfördergruppen vor. 

Die dsj geht als Projektpartner von iCoachKids einen großen Schritt in Richtung Europäisierung der Qualitätsentwicklung von Kinder- und Jugendtraining und weitet damit ihre Rolle als Vernetzerin von Akteur*innen des Kinder- und Jugendsports auf internationaler Ebene weiter aus. 

Wer nicht live in Zoom oder auf YouTube dabei sein konnte, kann sich die Beiträge auch nachträglich noch auf YouTube ansehen. 



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