Öffnung des Kinder- und Jugendsport muss bei weiteren Corona-Beratungen mitgedacht werden!

09.12.2020

Michael Leyendecker stellt Vier-Stufen-Plan im nordrhein-westfälischen Landtag vor

Auf Einladung des Sportausschusses des Landtages NRW hat Michael Leyendecker, 1. Vorsitzender der dsj, in einer Sitzung am 8. Dezember 2020 den Vier-Stufen-Plan der dsj zum Umgang mit dem Kinder- und Jugendsport während der Pandemiezeit vorgestellt. Die weiterhin akute Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen haben die Situation für Kinder- und Jugendliche weiter verschärft. Mit seiner Vorstellung im Landtag konnte noch einmal auf die Wichtigkeit der sportlichen Betätigung von Kindern- und Jugendlichen zum notwendigen Wohle ihrer Gesundheit und Entwicklung aufmerksam gemacht werden. Leyendecker folgte damit der dringenden Bitte des nordrhein-westfälischen Sportausschusses, deren Anliegen es ist, die Umsetzung des Planes zu unterstützen und insbesondere bei weiteren Beratungen zur Corona-Schutz-Verordnung, einzubeziehen.  

„Wir haben gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen einen konkreten Vorschlag an die politischen Entscheidungsträger*innen gerichtet, um einheitliche und vorausschauende Regelungen für den Kinder- und Jugendsport im Verein zu ermöglichen. Darauf haben wir viel positives Feedback erhalten. Jetzt wollen wir gemeinsam mit der Politik diese Perspektive für Kinder und Jugendliche gemeinsam umsetzen“, so Michael Leyendecker, 1. Vorsitzender der dsj. 

Auch im Sportausschuss gab es ausschließlich positives Feedback von allen Parteien zu der konkreten Initiative der dsj und ihrer Mitgliedsorganisationen. Der Landessportbund und die Landessportjugend NRW haben dies bereits im Vorfeld in vorbildlicher Weise in Zusammenarbeit mit der dsj forciert und tragen die Inhalte des gemeinsamen Positionspapiers zu 100 Prozent mit. Gemeinsam mit Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, und Martin Wonik, Geschäftsführer der Sportjugend NRW, wurde auch auf die Aktion #trotzdemSPORT als digitale Offensive gegen sportlichen Stillstand sowie Corona-konforme Freiluft-Aktivitäten aufmerksam gemacht. 

Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen – den 16 Landessportjugenden sowie den 53 Jugendorganisationen der Spitzenverbände und der 10 Verbände mit besonderen Aufgaben – eine Diskussionsgrundlage für ein stufenweises Vorgehen zum Umgang mit dem Kinder- und Jugendsport während der Corona-Pandemie erarbeitet, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters Rechnung zu tragen.  Der Vier-Stufen-Plan beschreibt eine schrittweise Vorgehensweise im Fall von notwendigen Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie.  



Foto (v.l.n.r.): Michael Leyendecker, 1. Vorsitzender dsj; Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen; Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, der Schweinehund (Maskottchen LSB NRW) und Martin Wonik, Geschäftsführer der Sportjugend NRW.

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