Pakt für mehr Bewegung, Spiel und Sport in Niedersachsen

11.03.2021

Umfassende Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen mit Blick auf die körperliche Aktivität

Die Niedersächsische Landesregierung, der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen und dessen Sportjugend wollen Kinder und Jugendliche gemeinsam auf ihrem Bildungsweg nachhaltig mit vielfältigen Angeboten vom Breiten- bis zum Leistungssport fördern und begleiten. Dazu haben sie den „Pakt für Niedersachsen 2021- 2030 - Bewegung, Spiel und Sport in Schule, Kita und Vereinen“ unterzeichnet, um die bewährte Zusammenarbeit weiterzuführen.  

Die Kooperation bündelt Initiativen zur Förderung von Bewegung und Sport in Kindertageseinrichtungen und niedersächsischen Schulen. Der breite Ansatz umfasst nahezu das gesamte Handlungsspektrum des Kinder- und Jugendsports und richtet sich an Akteur*innen diverser Professionen wie zum Beispiel pädagogische Fachkräfte, Trainer*innen oder Übungsleiter*innen.  

Ziele sind unter anderem die Vermittlung von Kompetenzen für Bewegungsförderung im Schulalltag, die flächendeckende Auszeichnung von Kitas mit dem Markenzeichen „BewegungsKita, aber auch die Verbesserung von Talentsichtungsprozessen und die Unterstützung der Zusammenarbeit von Schule, Kita und Verein. 

„Gerade in Zeiten der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen ist diese Vertragsunterzeichnung ein wichtiges Signal“, so Tobias Dollase, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend. „Kinder müssen möglichst früh an Angebote rund um Bewegung, Spiel und Sport herangeführt werden. Vor allem für Kinder und Jugendliche aus schwierigen Lebensverhältnissen müssen Zugänge zum Vereinssport und den damit in Zusammenhang stehenden Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden. Wir müssen jetzt unsere Kinder und Jugendlichen wieder in Bewegung bringen! Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit starken Partnern aus der Politik und aus der Bildung bewältigen können, um so einem chronischen Bewegungsmangel und den damit einhergehenden psychischen und physischen Problemen entgegen zu wirken.“ 



Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann

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