Prävention sexualisierter Gewalt im Sport

23.04.2015

dsj informiert Eliteschulen des Sports zur Prävention

Innerhalb der 6. Bundeskonferenz der Eliteschulen des Sports vom 16.-17. April 2015 in Potsdam, informierte die dsj mit ihren Materialien „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ die Teilnehmer/-innen über Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Schulleiter/-innen, Sportdirektor/-innen, Sportinternatsleitungen sowie Leitungen von Olympiastützpunkten, konnten sich im Gespräch über die Notwendigkeit und die Erstellung von Schutzkonzepten beraten lassen.
Zudem wurden sie über das im Oktober 2014 gestartete Forschungsprojekt „Safe Sport“ der Deutschen Sporthochschule Köln in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend und dem Universitätsklinikum Ulm informiert. Um die Forschungslücken in Deutschland zum Themenfeld zu schließen und die bestehenden Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt im organisierten Sport weiterzuentwickeln, ist die Unterstützung des Forschungsprojekts auch durch die Verantwortlichen der Eliteschulen des Sports wichtig. „Die Eliteschulen des Sports sind für unsere Bemühungen, den Schutz vor sexualisierter Gewalt von Kindern und Jugendlichen im Nachwuchsleistungssport zu erhöhen, eine wichtige Anlaufstelle. Mit Hilfe von Schutzkonzepten können die dazugehörigen Schulen, Internate und Stützpunkte gute Rahmenbedingungen schaffen, um das Wohl der Athlet/-innen bestmöglich in den Blick zu nehmen.“, sagt Ingo Weiss, Vorsitzender der dsj. Hintergrund ist, dass bei einem dsj-Expert/-innen-Hearing zur „Prävention von sexualisierter Gewalt im Nachwuchsleistungs- und Spitzensport“ im September 2014 am Olympiastützpunkt Berlin deutlich wurde, dass die Gestaltung der Rahmenbedingungen im Nachwuchsleistungs- und Spitzensport ein wichtiger Ansatzpunkt ist, um den Schutz der Athlet/-innen vor sexualisierter Gewalt zu erhöhen.


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