Praxisleitfaden Inklusion: Freiwilligendienste im Sport öffnen sich

16.01.2020

Handlungsempfehlungen und Praxisleitfaden für Organisationen

Die Freiwilligendienste – auch im Sport – diversifizieren sich zunehmend und bieten Einsatzplätze für junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten und Bedürfnissen. Freiwilligendienste sind offen für alle, unabhängig ihrer individuellen Fähigkeiten, ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihres Geschlechts, individuellen Beeinträchtigungen, ihres Alters, ihrer Weltanschauung oder ihrer sexuellen Orientierung und weiterer Aspekte ihrer Individualität.  Zentralstellen, Träger*innen und Einsatzstellen sehen es als ihre Aufgabe an, ihre Angebote zu überprüfen, um alle Interessent*innen in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und anzuerkennen sowie sie zu befähigen und zu unterstützen, sich in die Freiwilligendienste einzubringen und diese mitzugestalten. 

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Zentralstellen der Inlandsfreiwilligendienste wurde nun eine Handlungsempfehlung erarbeitet. Diese sollen all diejenigen, die an der Organisation von Freiwilligendiensten beteiligt sind, bei der inklusiveren Ausgestaltung von FSJ und BFD unterstützen. 

Erschienen ist als Ergebnis eines langen Prozesses unter Beteiligung der Deutschen Sportjugend, des ASC Göttingen von 1846 e.V., mehrerer Landessportjugenden aber auch von Katja Lüke, DOSB-Projektleitung Inklusion durch und im Sport, ein Praxisleitfaden. Der Praxisleitfaden Inklusion und Diversität in Freiwilligendiensten richtet sich an Träger*innen und Einsatzstellen, Zentralstellen und Bundestutorate, sowie an politische Akteur*innen. Neben Ergebnissen einer Befragung von Akteur*innen finden sich konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis der Freiwilligendienstträger*innen. 

Der Praxisleitfaden kann unter https://pro-fsj.de/de/inklusion heruntergeladen werden. 



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