Qualitätsentwicklung in der internationalen Jugendarbeit

12.04.2018

Sport, Theorie und viel Interkulturelles bei der Fortbildung „Sport kennt keine Grenzen: Internationale Jugendbegegnungen im Sport leiten“

Was ist eigentlich Kultur? Wie gestalte ich eine internationale Jugendbegegnung? Welche Kompetenzen sind für die Arbeit im internationalen Team wichtig? Diese spannenden Fragen stellten sich die Teilnehmenden der Fortbildung „Sport kennt keine Grenzen - Internationale Jugendbegegnungen im Sport leiten“, die vom 4. bis 8. April 2018 in Duisburg stattgefunden hat und von der Deutschen Sportjugend (dsj) in Kooperation mit der Sportjugend Nordrhein-Westfalen und IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. organisiert wurde.

Ziel der Fortbildung war die Vermittlung von Kompetenzen zur Gestaltung und Durchführung einer internationalen Jugendbegegnung im Sport. Die Fortbildung wurde sehr praxisorientiert und partizipativ durchgeführt. So waren die Teilnehmenden für einzelne Programmpunkte der Fortbildung verantwortlich, wie zum Beispiel das Anleiten von sportlichen Aktivitäten im interkulturellen Kontext, die Durchführung von Energizern und die Gestaltung eines Abschiedsabends, die von allen sehr positiv aufgenommen wurde.

Weitere Themen der Fortbildung waren u.a. internationales Projektmanagement, interkulturelles Lernen sowie Leitung internationaler Gruppen. Hierbei konnten die Teilnehmenden sehr viele Erfahrungen untereinander austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.

Internationale Jugendbegegnungen im Sport haben ein enormes Potenzial, einen Beitrag für eine weltoffene und werteorientierte Gesellschaft zu leisten. Dafür ist es wichtig, den Verlauf einer Jugendbegegnung nicht dem Zufall zu überlassen, sondern von einem gut vorbereiteten Team zu begleiten und das Programm mit den richtigen Methoden zu gestalten. „Ich freue mich über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, die uns darin bestätigen, auch zukünftig weitere Angebote in dieser Art für unsere Sportvereine und –verbände anzubieten.“, so Benny Folkmann, zuständiges Vorstandsmitglied der dsj für internationale Jugendarbeit.

Die nächste Fortbildung in dem Bereich steht auch schon fest und wird im Herbst in Kooperation mit der Sportjugend im Landessportbund  Mecklenburg–Vorpommern e.V.  und IJAB organisiert. Weitere Informationen dazu unter: https://dsj.meetingmasters.de/fitIJA_TEAMER?request_locale=de 

Gefördert wurde die Fortbildung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



Als Gruppe Gemeinsames erreichen im Kooperationsspiel, Foto: dsj

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