„Road to Tokyo 2020 – Olympic und Paralympic movement “

18.07.2018

Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit im Sport vom 2.11. - 15.11.2018 in Japan

Im Rahmen des Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Japan hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie auch für 2018 die Durchführung eines bilateralen Studienprogramms für Fachkräfte der Jugendarbeit vereinbart. 

Der Jugendsport ist an diesem Fachprogramm beteiligt. Die Deutsche Sportjugend (dsj) führt 2018 dazu zwei Programme mit ihrer japanischen Partnerorganisation, der Japan Junior Sports Clubs Association (JJSA) durch: 
  • Besuch einer Gruppe von 7 Fachkräften der JJSA in Deutschland
  • Gegenbesuch einer dsj-Gruppe von 7 Fachkräften des deutschen Jugendsports in Japan.
Termin
Austauschprogramm in Japan 2.11. - 15.11.2018
Verpflichtendes Vorbereitungsseminar: 5. - 7.10.2018 in Frankfurt am Main

Studienthema und Ziele
Die Olympischen Spiele, deren Ursprung auf die griechische Antike zurückzuführen ist, gelten heute als „Weltfest des Sports“. Die (Wieder-) Einführung der modernen internationalen Olympischen Spiele ist dem Engagement von Pierre de Coubertin zu verdanken. Der Reformer der Jugenderziehung Frankreichs gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee (IOK) und somit die olympische Bewegung der Neuzeit. 2020 werden die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo stattfinden.

Laut der olympischen Charta ist es das Ziel der Olympischen Bewegung, zur Schaffung einer friedlichen und besseren Welt beizutragen, indem die Jugend durch Sport, der im Einklang mit dem Olympismus und dessen Werten ausgeübt wird, erzogen wird. Dabei bilden „Höchstleistung“, „Respekt“ und „Freundschaft“ den Kern der olympischen Idee. 

Heute steht die olympische Bewegung allerdings vor Herausforderungen. Die Olympischen Spiele entwickelten sich im Lauf der Jahre zu einer kommerzialisierten und gigantischen Veranstaltung und gerieten in Kritik. Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, Gesundheitsschutz der Athleten (Anti- Doping) und die Einhaltung der Menschenrechte sind die Schlüsselwörter für Gestaltung der Olympischen Spiele. 

Was bedeutet der Olympismus und welche Grundprinzipien und Werte stecken dahinter? Welche positive/negative bleibende Wirkung der Olympischen Spiele gab es und kann es geben? Wie können wir diese olympische Idee und deren Werte in unserer Jugendarbeit einsetzen? 

Durch Referate, Besichtigungen, Gesprächs- und Diskussionsrunden haben die Teilnehmenden aus Deutschland Gelegenheit, dies beim Fachkräfteaustausch in Japan herauszufinden. 

Teilnahmebedingungen
Die Teilnehmer/innen dieses Fachkräfteaustausches sollen
  • Fachkräfte des Jugendsports sein 
  • über fachliches Interesse und Wissen bezüglich des Schwerpunktthemas (Olympische und Paralympische Bewegung) verfügen 
  • bereit sein, einen fachlich orientierten Bericht zu erstellen 
  • zur Verständigung ausreichende Sprachkenntnisse in Englisch haben 
  • am Vorbereitungsseminar vom 5. – 7.10.2018 in Frankfurt am Main teilnehmen dazu bereit sein, ihre persönlichen Interessen für die Dauer des Fachprogramms zurückzustellen 
  • gesundheitlich in der Lage sein, die Strapazen des Fachprogramms durchzustehen (keine Altersbegrenzung) 
  • eine Befürwortung einer der dsj-Mitgliedsorganisationen vorlegen 
  • im Besitz eines gültigen Reisepasses sein. 

Aufenthaltsorte
Tokyo, Yamagata, Akita

Teilnahmebeitrag
850,00 €

Anmeldung
Anmeldeformular, Posteingang bei der dsj bis zum 9.8.2018, einschließlich einer Befürwortung der Entsendestelle (einer der Mitgliedsorganisationen der dsj)



Schauplatz der Olympischen Spiele 2020: Tokyo, Foto: fotolia.com/TAGSTOCK2

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