»Safe Sport«

24.08.2015

Befragungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport starten

Ab September 2015 starten die Befragungen der Deutschen Sporthochschule Köln und des Universitätsklinikums Ulm im Rahmen des Forschungsprojekts »Safe Sport«, in dem die dsj Verbundpartner ist. Fünf Jahre nach der sogenannten „Münchener Erklärung“ – einer Selbstverpflichtung des DOSB und der Mitgliedsorganisationen für Aktivitäten zum Schutz vor sexualisierter Gewalt – werden nun umfangreiche Daten zum Umsetzungsstand erhoben sowie Formen und Ursachen von sexualisierter Gewalt im Sport analysiert. Das Verbundprojekt (Laufzeit: 2014-2017) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Untersuchungen finden im Rahmen von fünf verschiedenen Modulen statt. Dabei stehen unterschiedliche Zielgruppen im Fokus.
Die Deutsche Sporthochschule Köln wird zunächst in allen dsj/DOSB-Mitgliedsorganisationen die  Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Prävention von sexualisierter Gewalt befragen. Hier werden organisationsbezogene Daten erhoben, um insbesondere förderliche und hemmende Bedingungen zur Umsetzung von Prävention und Intervention zu untersuchen. Diese Informationen werden auch bei den Leitungen der Olympiastützpunkte sowie der Eliteschulen des Sports erhoben.
„Ich wünsche mir eine große Unterstützung in unseren Strukturen für das Forschungsprojekt »Safe Sport«. Wir wissen noch zu wenig über Ausmaß und Formen von sexualisierter Gewalt im organisierten Sport. Damit wir unsere Präventionsarbeit zukünftig auf einer konkreten Datenbasis weiterentwickeln können, ist die Mithilfe aller von großer Bedeutung,“ sagt Ingo Weiss, Vorsitzender der dsj.


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