Sechsteilige Filmreihe: Sport in der NS-Zeit – Jung sein im Nationalsozialismus

28.01.2021

Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Zvi Cohen gerahmt von den Einschätzungen des Sporthistorikers Lorenz Peiffer

„Meine Erzählung hat zwei Zielpunkte: Herz und Kopf. Wenn sie die Menschen dort trifft, werden sich die Geschehnisse in Deutschland nicht wiederholen.“   

Unter dem Titel „Sport in der NS-Zeit – Jung sein im Nationalsozialismus“ erzählt Zvi Cohen, als deutscher Jude in Berlin geboren und Überlebender des KZ Theresienstadt, in einem sechsteiligen Interview seine unglaubliche Geschichte unter der Nazi-Diktatur in Deutschland. Weitere Beteiligte sind Eberhard Schulz (Initiative „!Nie wieder“) und Nina Reip (Netzwerk „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ bei der Deutschen Sportjugend). Gerahmt wird das Interview von den Einschätzungen des Sporthistorikers Prof. Dr. em. Lorenz Peiffer, der die Rolle des organisierten Sports im NS und die Aufarbeitungsarbeit bis heute erläutert. 

Die Filmreihe, die für den dsj Campus am 19. Oktober 2020 aufgezeichnet wurde, wird im Rahmen des Erinnerungstages im deutschen Fußball am 27. Januar 2021 veröffentlicht. Künftig steht sie als Teil der Materialsammlung Sport mit Courage auf der Webseite www.sport-mit-courage.de zur Verfügung.  

Weitere Informationen und Materialien: www.sport-mit-courage.de und www.niewieder.info sowie die Social-Media-Kanäle der dsj und von „!Nie wieder“. Auf YouTube finden Sie eine ausführliche Erzählung der Lebensgeschichte von Zvi Cohen.



Foto: dsj

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