Selbstmanagement und Digitalisierung in der Jugendbildungsarbeit im Sport

27.05.2019

Tagung "Jugendbildung im Sport" am 20./21. Mai 2019

Jugendbildung im Sport beschreibt ein weites Aufgabenfeld: es kann um die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen gehen, Entwicklung von Bildungskonzepten, Management und Koordination von Schwerpunktthemen in der Jugendbildung, die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, Gestaltung der digitalen Jugendbildungsarbeit und vieles mehr gehen. Da bleibt kaum Zeit zum Durchatmen.

In der Tagung „Jugendbildung im Sport“ am 20. und 21. Mai 2019 in Würzburg ging es den Teilnehmenden deshalb darum, Methoden kennenzulernen, die helfen, den Berufsalltag besser zu meistern und Stress vorzubeugen. Doch was steckt hinter dem „Stress“ im beruflichen Alltag? Tanja Gröber, freie Mitarbeiterin der Führungsakademie des DOSB, erkundete das gemeinsam mit den Teilnehmenden. Besonders beschäftigten sie sich mit ihrer Kompetenz, Aufgaben zu priorisieren oder zu delegieren, vor Beginn eines Projektes Zuständigkeiten, Rollen und Aufgaben klar zu beschreiben und zu verteilen. Eine Gesamtstrategie für das Themenfeld Jugendbildung sowie die Formulierung von Zielen und Maßnahmen können dabei unterstützen, den Fokus für die wesentlichen Aufgaben nicht zu verlieren.

Darüber hinaus tauschten sich die Jugendbildungsreferent*innen über ihre Erfahrungen mit digitalen Tools für ihre Bildungsarbeit aus und diskutierten deren Nutzen. Sie schlossen u.a. mit dem Fazit, dass es nicht nur um den Einsatz neuer digitaler Tools geht, sondern auch darum, das bestehende Curriculum zu verändern, neue Möglichkeiten für die Lernbegleitung zu nutzen und mehr Raum für individualisiertes Lernen zu geben.

„Ich bin überzeugt, dass die Teilnehmenden viele wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen konnten, und danke insbesondere der Bayerischen Sportjugend, die uns herzlich in der Jugendbildungsstätte Unterfranken willkommen hieß und die dsj gemeinsam mit der Deutschen Turnerjugend bei der Gestaltung des Programms unterstützt hat“, so Tobias Dollase, dsj-Vorstandsmitglied.


Teilnehmende reflektieren ihr Selbstmanagement, Foto: dsj/Tanja Gröber

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