Seminar der Juniorbotschafter/innen für Dopingprävention

06.07.2018

vom 21. bis 23. September 2018 in der Jugendherberge Heidelberg

Dieses Seminar wendet sich insbesondere an diejenigen, die bereits an einem Seminar Dopingprävention der Deutschen Sportjugend (dsj) teilgenommen haben. Es dient der Vertiefung ihres bereits erlangten Wissens. Zu Juniorbotschafter/innen für Dopingprävention werden junge Interessenten/Interessentinnen ernannt, die zwei Seminare (je ein Einsteiger- und Fortbildungs-seminar) erfolgreich absolviert haben. 
Grundlage der dsj-Maßnahmen zur Dopingprävention ist der „Peer-to-Peer-Ansatz“. Junge Menschen orientieren sich eher an etwa Gleichaltrigen, sofern diese Sprecher/innenrollen übernehmen sowie kompetent und überzeugend auftreten.
Bei diesem Seminar steht die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zum Thema Dopingprävention aus der fachlichen Perspektive besonders im Fokus.
Hierzu gehört u.a. der Block "Argumentieren und Reflektieren lernen" und die Grundinformation über den Begriff der Dopingmentalität, mit dem die dsj arbeitet. Argumentieren und Reflektieren wird mit Hilfe von Rollenspielen und interaktiver Arbeit erprobt.

Ebenso gehört die Stabilisierung einer Grundhaltung zum Thema Dopingprävention dazu. Wir planen auch bei diesem Seminar wieder, mit Zeitzeugen, die aus ihrer Erfahrung im Kampf gegen Doping oder mit Dopingvergehen berichten, zu diskutieren. Hierüber soll die Haltung der Juniorbotschafter/innen für Dopingprävention gefestigt und ihnen Sicherheit in der Argumentation gegen Doping gegeben werden.
Neben der Vermittlung und Behandlung des Themas Dopingprävention spielt das Thema Projekt- und Maßnahmenmanagement eine große Rolle. Wir wollen die jungen Sportler/innen nicht nur zu Fragen zur Dopingprävention (z.B. Sportverein, Sportverband) anregen, sondern auch zu eigenen Maßnahmen (Vorträge, Workshops etc.). Dazu werden kleine Kreativwerkstätten innerhalb des Seminars durchgeführt und gemeinsame Projekt- und Maßnahmenideen entwickelt.
Es ist wichtig, dass nicht nur Fachwissen über Dopingprävention bei den Juniorbotschafter/innen vorhanden ist, sondern dass sie dieses auch nach innen (Netzwerkbildung) und nach außen (Öffentlichkeitsarbeit) transportieren können. Dazu gehört nicht nur das Verfassen von eigenen Texten zum Thema, sondern auch der Einsatz sozialer Medien, um die Botschaft der Dopingprävention zielgruppengerecht weiter zu transportieren.

Ziel ist es, angehende Juniorbotschafter/innen für Dopingprävention in diesem Themengebiet stark zu machen, zu motivieren und zu qualifizieren, damit sie bei der Gestaltung von eigenen Maßnahmen und Seminaren erlangtes Wissen anwenden können. Es gilt, die Botschaft für einen dopingfreien und sauberen Sport in Deutschland mit eigenen Worten und Engagement an die jungen Menschen im eigenen Umfeld (Sportverband, Sportverein, Schule etc.) weiterzutragen.

Zur Anmeldung geht es hier. 
Nach Anmeldeschluss erfolgt eine schriftliche Teilnahmebestätigung mit weiteren Informationen zum Seminar. Erst hiermit wird die Anmeldung gültig.


Prof. Dr. Gerhard Treutlein mit Teilnehmenden des Seminars Juniorbotschafter/innen Dopingprävention im September 2017 / Foto: dsj

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