Sport als Orientierung

03.05.2018

Netzwerktreffen „Geflüchtete und Sport“ in Frankfurt am Main

Am 21. April 2018 trafen sich im Haus des Deutschen Sports in Frankfurt am Main 40 Teilnehmende zum 3. Netzwerktreffen „Geflüchtete und Sport“. Das Treffen wurde durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz, gefördert. Es bot eine Plattform für regen Austausch zwischen den Teilnehmenden, die sich im Themenfeld der Integration von Geflüchteten im und durch den Sport engagieren und gab einen Input für die weitere Integrationsarbeit.

Heike Kübler, stellvertretende Ressortleiterin im Bereich Chancengleichheit & Diversity des DOSB und Peter Lautenbach, Ressortleiter Jugendarbeit im Sport der Deutschen Sportjugend, begrüßten die Teilnehmenden. Ein Teil der Ergebnisse aus der Gesamtevaluation der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration wurde von  Kristina Broens,  Ramboll Management Consulting, per Videobotschaft präsentiert. Hierbei wurden die Stärken und Potentiale für die weitere Integrationsarbeit mit Geflüchteten aufgezeigt.

Drei Workshops mit Impulsen zu den Themen „Gewaltprävention“, „Kultursensibler Kinderschutz“ und „Umgang mit Fremdenfeindlichkeit / Anti-Muslimischer Rassismus“ vermittelten den Projektverantwortlichen und Engagierten praxisnahe und wichtige Informationen, die sie in der Arbeit mit Geflüchteten vor Ort einsetzen können. 

Im Vordergrund des Netzwerktreffens stand der Austausch von Projekterfahrungen. Daher erfolgte ein intensiver Dialog anhand von Leitfragen zwischen allen Beteiligten zunächst in Kleingruppen. Die Teilnehmenden  tauschten sich sowohl über gelungene Projekte als auch über mögliche Potentiale, die helfen, Geflüchtete im und durch den Sport in unsere Gesellschaft zu integrieren, intensiv aus. Im Plenum wurden die Ergebnisse  zusammengestellt und weiter diskutiert. Danach tragen vor allem die Faktoren „Netzwerke und Kooperationspartner“, die „Qualifizierung der Engagierten und Geflüchteten“ sowie die „Öffentlichkeitsarbeit“ besonders zu einer gelingenden Integrations- und Projektarbeit bei. Auf diese Faktoren soll  in der zukünftigen Arbeit  ein noch stärkerer Fokus gesetzt werden.

Peter Lautenbach fasste in seinem Schlusswort noch einmal die herausgearbeiteten Gelingensfaktoren zusammen und dankte für die bisher hervorragende Arbeit in der Integration von Geflüchteten im Namen des DOSB und der dsj und wünscht eine weitere konstruktive Zusammenarbeit. 



intensiver Austausch der Teilnehmenden, Foto: dsj

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