Sport für Entwicklung und Frieden

06.04.2018

Internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden am 6. April

Am 06. April ist internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Dieser Tag wurde von der UN nicht zufällig gewählt, denn genau vor 122 Jahren, am 06. April 1896, wurden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet. Mit dem Tag des Sports werden auch die Ziele der olympischen Bewegung hervorgehoben: Der Aufbau einer besseren und vor allem friedlicheren Welt und die Erziehung der Jugend im Sinne von Freundschaft, Fair Play und Respekt ohne jegliche Diskriminierung.

Der Welttag des Sports ist mehr als nur gedruckte Worte, sagte der damalige IOC-Präsident Jacques Rogge in New York, nachdem er der Verabschiedung der Resolution im Jahr 2014 beigewohnt hatte.
Es sei ein Aufruf zum Handeln, damit sich das Leben der Menschen auf der ganzen Welt verändere.

"Auch die Deutsche Sportjugend tritt  dafür ein, den Sport zu fördern, den Zugang aller Menschen zum Sport zu ermöglichen und seinen Einfluss auf die positive Entwicklung der Persönlichkeit eines einzelnen sowie der gesamten Gesellschaft zu fördern“ sagt Jan Holze, 1. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, und weiter: „Ob auf nationaler oder internationaler Ebene, ob Individualsport oder Teamsport - Sport schafft eine Plattform für gemeinsame Werte und Leidenschaft. Dabei kann der Sport auch einen Beitrag zu den globalen Zielen leisten, die sich die Weltgemeinschaft im Rahmen der UN-Resolution im Jahr 2015 gesetzt hat.“

17 Ziele mit insgesamt 169 Unterzielen sollen bis zum Jahre 2030 umgesetzt werden. Der Sport ist bei der Umsetzung vieler dieser Ziele aktiv, z.B. bei der Förderung eines gesunden Lebensstils (Ziel 3), beim Thema Geschlechtergerechtigkeit (Ziel 5) oder zur Förderung von Frieden und Gerechtigkeit (Ziel 16). Der Sport kann so zur weltweit nachhaltigen Entwicklung beitragen – nicht nur am 06. April, sondern tagtäglich auf der ganzen Welt.  



Grafik: fotolia.com/Robert Kneschke

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