Starkes Zeichen für ein gutes Miteinander

19.12.2019

Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ wird fortgeführt

In dieser Woche wurde der Deutschen Sportjugend die Fortführung des Netzwerks „Sport & Politik“ durch den Zuwendungsservice des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ unverbindlich in Aussicht gestellt. Damit kann die Arbeit der Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport & Politik“, die bei der dsj angesiedelt ist, auch in den nächsten fünf Jahren fortgeführt werden.

Das Netzwerk Sport & Politik wurde aus der Debatte um Herausforderungen im Umgang mit dem Phänomen „Rechtsextremismus“ im organisierten Sport und darüber hinaus gegründet. Schon vor dem Jahr 2011 haben die großen Verbände und andere Akteur*innen festgestellt, dass auch im Sport, als Abbild der gesellschaftlichen Verhältnisse, Menschen mit einem rechtextremen Weltbild aktiv sind. Dies war der Hintergrund der damaligen Namensgebung „Netzwerk Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus“. Mitglieder des Netzwerks sind Vertreter*innen des Bundesministeriums des Innern, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, des Städte- und Gemeindebundes, des Deutschen Städtetags, des Deutschen Landkreistages, des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, der Bundeszentrale für politische Bildung, des DOSB/der dsj, der Landessportbünde, des Deutschen Fußball-Bundes und der Sportminister*innen der Länder. Vorsitzender des Netzwerks ist Prof. Dr. Gunter A. Pilz.

2018 wurde der Überarbeitungsprozess des eigenen Selbstverständnisses abgeschlossen und die Netzwerkmitglieder haben sich auf einen neuen Namen geeinigt, der die inhaltliche Neuausrichtung unterstreicht: „Netzwerk Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“. Dies stärkt die Blickrichtung auf die Potenziale des Sports und seines gesellschaftlichen Umfelds. Dabei bleibt die Herausforderung in der Arbeit gegen Rechtsextremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und alle Formen der Diskriminierung weiterhin bestehen und im Sichtfeld des Netzwerkes.

Seit dem 1. Januar 2018 ist eine Geschäftsstelle für das Netzwerk eingerichtet und bei der dsj angesiedelt worden. Die Referentin und der Sachbearbeiter unterstützen seitdem das Netzwerk in seinen Aufgaben. Finanziert wird die Geschäftsstelle über Mittel des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Auch für die kommende Programmperiode 2020-2024 hat die Geschäftsstelle nun eine Förderzusage erhalten, nachdem der Projektantrag im bekannten Verfahren überprüft worden ist.



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