Start des Freiwilligenjahres am 1. September

31.08.2017

Mehr als 3000 Plätze im organisierten Sport

Am ersten September ist es wieder so weit: Zehntausende, meist junge Menschen starten in ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder in den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Über dreitausend von ihnen beginnen ihren Freiwilligendienst im organisierten Sport und unterstützen Sportvereine und -verbände. Insbesondere die Jugendarbeit im Sport profitiert zwischen Flensburg und Garmisch, Köln und Dresden von der Unterstützung durch die Freiwilligen, die sich im Regelfall für ein ganzes Jahr in Vollzeit verpflichten.
Die Einsatzstellen, in denen die Freiwilligen durch Mentor/innen begleitet werden, sind zentrale Lernorte, die den Erwerb vielfältiger Schlüsselqualifikationen und -kompetenzen ermöglichen. An mindestens 25 Seminartagen werden zudem Übungsleiterlizenzen, die Jugendleiter-Card oder weitere Qualifikationen erworben. Mit Hilfe dieses Bildungsmix aus non-formalen und informellen Elementen bieten Freiwilligendienste Menschen jeden Alters im Kontext des lebenslangen Lernens die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten in der Praxis zu erproben und auszubauen.
Die Freiwilligendienste im Sport haben sich in den letzten Jahren stetig entwickelt. Seit 2016 können beispielsweise Geflüchtete im Rahmen einer Sonderförderung ihre Kompetenzen erweitern und gleichzeitig der Aufnahmegesellschaft etwas zurückgeben. Die Partizipationsmöglichkeiten für die Freiwilligen werden – etwa über Sprecher/innensysteme – erweitert. Derzeit werden zudem neue Qualitätsstandards erprobt, die die Rahmenbedingungen verbessern sollen.

Die Sonderförderung läuft Ende des Jahres 2018 aus. Jan Holze, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, betont:  „Wir machen uns dafür stark, mehr Mittel für die Freiwilligendienste zu erhalten. Hierfür sollte die Sonderförderung über das Jahr 2018 hinaus in die Regelförderung übernommen werden.  Je mehr Mittel zur Verfügung stehen, umso mehr Jugendliche können in Freiwilligendiensten wertvolle Erfahrungen sammeln und umso mehr Vereine und Verbände können davon profitieren. Die Deutsche Sportjugend hat ein lebhaftes Interesse daran, dass eine möglichst große Bandbreite junger Menschen einen Freiwilligendienst im Sport erleben kann.“ Holze sagte weiter: „Ich bin zuversichtlich, dass uns die am  24. September gewählten Bundestagsabgeordneten darin unterstützen werden.“

Weitere Infos: www.freiwilligendienste-im-sport.de


Freiwilligendienstleistende im Sport / Foto: Sportjugend Schleswig-Holstein

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