Tag der Freiwilligendienste im Sport 2015

12.05.2015

"Sport und bürgerschaftliches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden"

Sport und bürgerschaftliches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden – diese Botschaft dominierte den Tag der Freiwilligendienste im Sport am 8. Mai in Brandenburg an der Havel. Zu der Veranstaltung, die die Deutsche Sportjugend (dsj) alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland gemeinsam mit der dortigen Landessportjugend durchführt, waren rund 160 Freiwillige, Träger, Einsatzstellenleiter/-innen und Vertreter/-innen von Landessportjugenden und den Jugenden der Spitzenverbände aus der ganzen Republik zusammengekommen. Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sowie des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sind deutschlandweit mehrere tausend Menschen ehrenamtlich im Sport tätig. Ökologische Projekte im Sport, die Aufnahme ausländischer Freiwilligen sowie internationale Einsatzfelder kommen hinzu.

Die immense Bedeutung der Freiwilligendienste im Sport unterstrichen am Freitag sowohl die Brandenburger Sozialministerin Diana Golze  als auch ihr Kabinettskollege Günter Baaske, der Minister für Bildung, Jugend und Sport. Beide sprachen sich gleichzeitig für eine weitergehende Unterstützung durch die Politik auch in Zukunft aus und bekräftigten, dass das FSJ im Sport bis in das Jahr 2020 durch das Land Brandenburg über Mittel des Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden solle.

„Die Freiwilligendienste im Sport benötigen Unterstützung. Unsere Einsatzstellen leisten viel, die Mentoren und Mentorinnen bemühen sich mit Herz und Verstand um die Begleitung der Freiwilligen, aber der finanzielle Aufwand übersteigt die Möglichkeiten vieler Sportvereine. Im ländlichen Brandenburg wird das überdeutlich. Wir sind dankbar für die finanzielle Hilfe der letzten Jahre – der Bund hat uns unterstützt, manche Bundesländer - etwa Brandenburg – haben großzügig Projekte mit uns entwickelt. Wir werden weiter Unterstützung brauchen, wenn wir den Jugendlichen die Möglichkeit geben wollen, auch in Zukunft ihren Freiwilligendienst gerade in einem Sportverein abzuleisten“, fasst Jan Holze, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, die Bedarfe der Sportvereine und Sportverbände zusammen.

In zahlreichen Workshops und Diskussionsrunden wurden im Rahmen des Tags der Freiwilligendienste im Sport die breit gefächerten Einsatzfelder der Freiwilligen sowie ihre Motivationslagen thematisiert. Mit ihrer Arbeit in Sportvereinen und –verbänden leisten die Freiwilligen einen wichtigen Beitrag an den Schnittstellen der Gesellschaft und dienen beispielsweise als Scharnier zwischen Sportverein und Ganztagsschule.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildete zudem die Verbesserung der Anerkennungskultur. Den Abschluss des „Tags der Freiwilligendienste im Sport“ im St. Paulikloster bildete eine Ehrung der Freiwilligen durch den BMFSFJ-Vertreter Dr. Christoph Steegmans, der im Bundesfamilienministerium den Großbereich Engagement verantwortet, sowie Vertreter der Sportjugend und des LSB Brandenburg. Als Dank für ihr überdurchschnittliches Engagement erhielten jüngere wie ältere FSJ- und BFD-Freiwillige feierlich den FreiwilligenPass des Landes Brandenburg – ein Beispiel für gelingende Anerkennungskultur.

Weitere Infos: undefinedwww.freiwilligendienste-im-sport.de



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