Umgang mit Widersprüchen in der Jugendarbeit

17.06.2021

Workshop vom 3.-5. September 2021 in Magdeburg

Schubladen-Denken war gestern: In diesem Workshop soll mit den Teilnehmenden die Fähigkeit trainiert werden, über den Tellerrand hinauszuschauen und mit Widersprüchen und Uneindeutigkeiten in der eigenen Bildungsarbeit umzugehen. Statt „Gut oder böse? Wahrheit oder Fake? „Männlich” oder „weiblich”? Mit oder ohne „Migrationshintergrund”?“ heißt es, in der Arbeit mit Jugendlichen Platz für Ambiguitätstoleranz zu schaffen! 
 
Hinter dem Stichwort „Ambiguitätstoleranz“ (auch: Widerspruchstoleranz) verbirgt sich die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten auszuhalten und anzuerkennen. Aber wie lässt sich Ambiguitätstoleranz erkennen? Was bedeutet sie für die eigene Kinder- und Jugendarbeit? Wie hängt Ambiguitätstoleranz mit Diskriminierung sowie rechtsextremen und -populistischen Einstellungen zusammen und was bedeutet das für deren Prävention? Dieser Workshop gibt das passende Werkzeug an die Hand gelegt, um sich kritisch mit der eigenen wie auch fremden Haltungen auseinanderzusetzen und Konflikte zu lösen. Verabschiede dich von Uneindeutigkeiten und sag „Hallo“ zu Social Justice. 

Anmeldung und Information 

Wann? 3.-5. September 2021 
Wo? Jugendherberge Magdeburg 
Format? Workshop (in Präsenz) 
Seminarzeiten? Samstag, 09:00 – 18 Uhr; Sonntag 09:00 – 12:30 Uhr 
Mindestalter? Teilnahme ab 18 Jahren möglich für  

Durchgeführt wird der Workshop von Sarah Gräf (Social Justice & Diversity-Trainerin), Sebastian Seng und Nora Warrach (Bildungsreferent_innen bei IDA e.V.). 
Die Anmeldung ist bis zum 31. Juni 2021 möglich. 
Für organisatorische Fragen steht die Bundesgeschäftsstelle der THW-Jugend  zur Verfügung.
 
Der Workshop findet statt, sofern aktuelle CoViD-19-Beschränkungen Zusammenkünfte zulassen. Andernfalls wird zeitnah über eine mögliche Alternative informiert. 
Dieses Seminar ist eine Veranstaltung der THW-Jugend e.V. und wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogrammes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert. 



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