Verleihung des Deutschen Schulsportpreises am 17. Juni 2016 in Berlin

13.06.2016

Vorbildliche Konzepte zur Teilhabe und Vielfalt

Am Freitag, 17. Juni 2016 wird in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin der Deutsche Schulsportpreis 2015/2016 des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Deutschen Sportjugend verliehen.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs liegt in der Auszeichnung von erprobten und nachhaltig wirkenden bewegungs-, spiel- und sportbezogenen Projekten im schulischen Kontext, die das Thema "Teilhabe und Vielfalt" aufgreifen und damit u.a. einen positiven Einfluss auf die Kultur des respektvollen Umgangs ausüben. Ziel des Wettbewerbes ist es, innovative und praxiserprobte Projekte auszuzeichnen, die auch anderen Schulen und Sportvereinen Anregungen für eigene Vorhaben bieten sollen.
Insgesamt 29 Schulen haben sich mit ihren Kooperationspartnern, den jeweiligen Sportvereinen, vorgestellt und ihre Konzepte bei der Deutschen Sportjugend eingereicht. Darunter waren zehn Gymnasien, sieben Grundschulen, vier Gesamtschulen, drei Gemeinschaftsschulen,  zwei Förderschulen und jeweils eine Hauptschule, Realschule und Berufsbildende Schule. Die diesjährigen Bewerber stammen vorrangig aus den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Eine Jury aus Expert/-innen der Mitgliedsorganisationen der dsj, der Wissenschaft und der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz unter der Leitung von Hans-Jürgen Kütbach wählte die Siegerschulen aus, die dem dsj-Vorstand zur Entscheidung über die Preisvergabe vorgeschlagen wurden. Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend sagte: „Bei der Vergabe des Deutschen Schulsportpreises haben wir sowohl auf innovative wie nachhaltige Konzepte Wert gelegt. Teilhabe und Vielfalt ist zur Zeit zwar in aller Munde, aber die Umsetzung nicht selbstverständlich. Uns liegen sehr gute Bewerbungen vor, bei denen die Entscheidung über die ersten Plätze der Jury und dem dsj-Vorstand nicht leicht gefallen ist.“
Eingeladen zur Preisverleihung wurden die Integrierte Gesamtschule (IGS) Flötenteil aus Oldenburg, die Grund- und Stadtteilschule Schulen am Heidberg aus Hamburg sowie die Bruno-H.-Bürgel-Schule, eine Gesamtschule aus Rathenow (Brandenburg). Sie überzeugen mit ihren Konzeptionen zur Teilhabe am Sport- und Bewegungsprogramm ihrer Schule und spiegeln die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler, die die Sportkultur an der jeweiligen Schule prägen. Bei der Verleihung präsentieren sich die Schulen jeweils mit einer Video- und einer Live-Vorführung aus ihrem schulischen und sportlichen Alltag.
Die Platzierung der einzelnen Schulen wird erst bei der Preisverleihung bekannt gegeben.


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