Vernetzt & engagiert!

23.05.2019

Juniorteam-Vernetzungstreffen der Deutschen Sportjugend

Juniorteams übernehmen vielfältige Aufgaben und bieten die Möglichkeit, an spannenden Projekten mitzuarbeiten. Beispiele dafür sind die Planung von Ferienfreizeiten oder die Betreuung von Social-Media-Kanälen. Mittlerweile haben sich zahlreiche Juniorteams in den Sportstrukturen verankert und sie sind für viele junge Menschen der Einstieg in ein ehrenamtliches Engagement.

Das hat auch das Juniorteam-Vernetzungstreffen, das am 17./18. Mai 2019 in Duisburg stattfand, gezeigt. Mehr als 60 Personen aus ganz Deutschland kamen in der Sportschule Wedau zusammen, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und um über Perspektiven und Herausforderungen der Juniorteams zu sprechen.

Als solche wurden die Nachwuchsgewinnung und die fehlenden zeitlichen Ressourcen der hauptberuflichen Ansprechpartner*innen genannt. Herausgestellt hat sich auch, dass weiterhin Vernetzungsangebote gewünscht sind und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit notwendig ist, um auf die Juniorteams aufmerksam zu machen.

Die Teilnehmenden stellten ihre Juniorteams und ihre Projekte mithilfe von Plakaten, Flyern, Bildern und Videos vor. Dadurch bekamen alle einen Überblick davon, wie unterschiedlich Juniorteams aufgebaut sind und wie vielfältig die Aufgaben sein können. Beispielsweise veranstaltet das Juniorteam der Hessischen Kanujugend ein Kanu-Jugend Wochenende mit vielen Sportangeboten und das Juniorteam der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern hat für die Sommerferien eine Segelfreizeit organisiert.

Das Treffen wurde auch genutzt, um sich beim gemeinsamen Sport treiben in der Halle besser kennenzulernen. Einige stellten ihren sportlichen Ehrgeiz bei Teamsportspielen unter Beweis. Andere nutzten die Gelegenheit, sich mithilfe von Inklusionsmaterialen praktisch mit dem Thema Inklusion und Sport auseinanderzusetzen und bewältigten unter anderem einen Blindenparcour oder spielten Sitzvolleyball.

Im Workshop „Digitale Jugendbeteiligung“ lernten die Teilnehmenden verschiedene digitale Medien kennen, die die Juniorteams für die Zusammenarbeit und ihre Projekte nutzen können. Der Workshop „Projektmanagement“ vermittelte grundlegende Kenntnisse für die Planung und Durchführung von Projekten und veranschaulichte, wie Ziele nach der SMART-Methode (SMART steht dabei für die Kriterien Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert) gesetzt werden können. Warum es wichtig ist, sich seiner Grenzen bewusst zu sein und was gewaltfreie Kommunikation bedeutet, behandelte der Workshop „Abgrenzung und Kommunikation“.

Luca Wernert, U27-Mitglied des dsj-Vorstandes weiß, wie viel Potenzial in den Juniorteams steckt. „Junges Engagement zu stärken und zu fördern ist eine zentrale Aufgabe der dsj. Juniorteams sind eine flexible Form des Engagements, das jungen Menschen ermöglicht, kreativ zu sein, Ideen zu entwickeln und spannende Projekte mitzugestalten. Es ist beeindruckend zu sehen, welche Projekte die Juniorteams aus unseren Mitgliedsorganisationen bereits auf die Beine stellen. Wir möchten die vielen guten Ideen und Impulse, die während des Vernetzungstreffens entstanden sind, aufnehmen und damit das Konzept der Juniorteams nachhaltig weiterentwickeln.“


Das Treffen wurde auch zum besseren Kennenlernen genutzt, Foto:dsj

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