Vernetzungstreffen der Sportprojekte im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020

19.03.2020

Engagement gegen Rassismus im Sport

Von 11.-13. März 2020 fand in Schierke das erste Vernetzungstreffen der Projektverantwortlichen im gemeinnützigen, organisierten Sport im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T) in der neuen Förderphase des Bundesprogramms statt.  

Auf Einladung der Deutschen Sportjugend, die für den Sport im Bundesprogramm (Z:T) als Koordinationsträgerin auf Bundesebene die Aktivitäten bündelt, kamen die hauptberuflichen Projektverantwortlichen des Netzwerks Z:T im Sport zusammen. Das Netzwerk besteht aus elf Z:T-Projektträger*innen von im gemeinnützigen, organisierten Kinder- und Jugendsport tätigen Verbänden auf Landesebene und der Deutschen Sportjugend im DOSB. Die Teilnehmenden wagten einen Ausblick auf die aktuelle Programmphase und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Neben Freiräumen zum projektbezogenen Austausch wurde das Vernetzungstreffen durch einen gemeinsamen Wettkampf beim Eisstockschießen in der Schierker Feuersteinarena, dem Besuch durch Dr. Alexander Mewes (stellvertretender Leiter der Z:T-Regiestelle) und einem anregenden Input von Enrico Schmidt zu den Gegebenheiten bei einem lokalen Sportverein (dem SV Harzfalke Tanne e.V.) gerahmt.  

Das Vernetzungstreffen wurde im Kontext der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) durchgeführt, die vom 16.-29. März 2020 stattfinden. Im Rahmen der IWgR schließen sich seit vielen Jahren Vereine, Kirchen, Gewerkschaften, der gemeinnützige, organisierte Sport, kleine und große Initiativen, Städte und Gemeinden zusammen, die sich gegen Rassismus engagieren. In dem gemeinsamen Veranstaltungs- und Aktionszeitraum um den 21. März – den Internationalen Tag gegen Rassismus – bündeln die Kooperationspartner*innen alljährlich ihre Aktivitäten, um mit vielen anderen Akteur*innen in Deutschland, Europa und der Welt ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Deshalb beteiligt sich die Deutsche Sportjugend neben anderen Sportorganisationen wie dem DFB und der DFL seit vielen Jahren an der Kampagne zu den IWgR und unterstützt diese auch finanziell. 

„Die jahrelange gute Arbeit der Z:T-Sportprojekte ist von großer Bedeutung für den Erfolg des Gesamtprogramms und die positiven Entwicklungen innerhalb der Strukturen des gemeinnützigen, organisierten Sports. Sie sind mit ihrem Einsatz in unterschiedlichen Netzwerken auf Landes- und Bundesebene von zentraler Bedeutung beim erfolgreichen Umgang mit den Herausforderungen in ländlichen und strukturschwachen Gebieten. Dafür möchte ich den hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierten der Z:T-Sportprojekte meinen Dank aussprechen.“, so Benny Folkmann, 2. Vorsitzender der dsj und verantwortlich für das Handlungsfeld „Sport mit Courage“. 

Mit dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe in ländlichen und strukturschwachen Gegenden. Von einer ehrenamtlichen Struktur getragene Vereine und Verbände stehen dabei im Zentrum des Programms. 

Weitere Infos unter www.sport-mit-courage.de und www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de. 



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