Vernetzungstreffen und Abschlussveranstaltung der Sportprojekte nach dreijähriger Förderphase im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“

13.11.2019



Am 08. November 2019 fand in Leipzig das Vernetzungstreffen der Projektverantwortlichen im gemeinnützigen organisierten Sport im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T), das aus elf Z:T-Projektträgern von im gemeinnützigen organisierten Kinder- und Jugendsport tätigen Verbänden auf Landesebene und der Deutschen Sportjugend im DOSB besteht, statt, ehe am Folgetag eine Abschlussveranstaltung für die im gemeinnützigen organisierten Sport aktiven Akteur*innen im Programm Z:T ​durchgeführt wurde.

Auf Einladung der Deutschen Sportjugend, die für den Sport im Bundesprogramm (Z:T) als koordinierende Stelle auf Bundesebene die Aktivitäten bündelt, kamen insgesamt rund 60 Akteur*innen ​zusammen, ​um einen Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen drei Jahre ​zu werfen und einen Ausblick auf neue Formate und Ideen der Demokratieförderung hinsichtlich aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Neben der Vernetzung der Engagierten stand die Anerkennung der durch die Demokratieberater*innen geleisteten Arbeit der letzten Jahre im Fokus der Veranstaltung. Die historische Bedeutung des Datums (09. November), das sowohl für den Beginn der parlamentarischen Demokratie in Deutschland, das Gedenken an die Novemberprogrome und deren unzählige Opfer als auch für die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands steht​, wurde im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen. Die Teilnehmenden befassten sich intensiv mit dem Thema „Gesellschaft im Wandel – Herausforderungen für Sportvereine und -organisationen“. 

Nachdem sich am Freitag die hauptberuflichen Projektverantwortlichen des Netzwerks Z:T im Sport zum Austausch über die aktuelle Programmphase getroffen haben, wurde am Samstag von den engagierten und ehrenamtlichen Demokratieberater*innen der Z:T-Projekte an diesen Themenstellungen weitergearbeitet. Der zweite Tag bot nach einer Begrüßung durch Gerd Bücker (Beauftragter des dsj-Vorstands im Handlungsfeld „Sport mit Courage“) und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Braun zur „Sportvereinsentwicklung im Spannungsfeld des gesellschaftlichen Wandels“ im Rahmen eines Open Space viel Raum für einen Rückblick und die künftigen Herausforderungen im Themenfeld der Demokratiestärkung. Gerahmt wurde die Veranstaltung durch einen am Freitagabend durchgeführten Besuch im zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Führung zur Geschichte der DDR).

„Die im gemeinnützigen organisierten Sport aktiven Demokratieberater*innen und die Projektverantwortlichen in dem Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ stehen tagtäglich für die Werte des Sports ein. Sie verteidigen diese Werte und stellen sich gegen Vorurteile, Antisemitismus, Rassismus und gegen jede Form von Diskriminierung. Für diesen für unsere Gesellschaft so immens wichtigen und wertvollen Beitrag möchte ich im Namen der Deutschen Sportjugend DANKE sagen.“, so Benny Folkmann, 2. Vorsitzender der dsj und verantwortlich für das Handlungsfeld „Sport mit Courage“.

Mit dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe in ländlichen und strukturschwachen Gegenden. Von einer ehrenamtlichen Struktur getragene Vereine und Verbände stehen dabei im Zentrum des Programms. 

Weitere Infos unter www.sport-mit-courage.de und www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de  

Statement von Benny Folkmann „Steht auf gegen Hetze – seid laut gegen Rassismus und Antisemitismus“: https://www.dsj.de/news/artikel/steht-auf-gegen-hetze-seid-laut-gegen-rassismus-und-antisemitismus/


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