Videosprechstunde der Freiwilligendienste im Sport

20.05.2020

Erfahrungsaustausch der Fachkräfte zeigt erfolgreiche Arbeit mit digitalen Tools

Wie gestalte ich ein digitales Abschlussseminar? Welche besonderen Anforderungen gelten bei Seminaren vor Ort, wenn die neuen Hygienekonzepte umgesetzt werden? Wie sind die Bildungsseminare des nächsten Freiwilligenjahrgangs zu planen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zweiten Videosprechstunde der Freiwilligendienste im Sport, zu der am 20. Mai fast vierzig pädagogische Mitarbeiter*innen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammenkamen.  

Auf der Basis von Erfahrungsberichten der Sportjugenden Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden unterschiedliche digitale Seminarangebote, digitale Einsatzstellentreffen sowie die digitale Abnahme der ÜL-Lizenz diskutiert. Insgesamt zeigte sich, dass die Teilnehmendenzahlen bei eingeladen Einsatzstellenvertreter*innen höher waren als bei den analogen Angeboten der letzten Jahren, der Austausch auch in Kleingruppen sehr gut funktionierte und die Rückmeldungen der Teilnehmenden ausgesprochen positiv waren. Dennoch gibt es den klaren Wunsch, möglichst rasch auch Präsenzseminare wieder durchzuführen, um Begegnungen mit und zwischen den Freiwilligen nach langen Kontakteinschränkungen vorsichtig zu ermöglichen. Dies erfordert ganz neue Konzepte mit kleineren Gruppen, um die Hygienekonzepte der Bildungshäuser umzusetzen und Risikogruppen besonders zu schützen. 

Für die kommenden Monate ist ein verstärkter Austausch zwischen den pädagogischen Fachkräften in den Freiwilligendiensten im Sport vorgesehen, um die Entwicklung neuer Bildungsmodule und die Jahrgangsplanung zu begleiten. Zudem wird die Deutsche Sportjugend eng beobachten, wie sich die Bewerber*innenzahlen für den nächsten Jahrgang entwickeln. Mit dem Bundesfamilienministerium finden regelmäßige Gespräche statt, um die besonderen Bedürfnisse der Sportvereine und Sportverbände in der Pandemie angemessen bei den Planungen zu berücksichtigen.  



Foto: dsj

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