Wie können wir mit Kindern über Krieg und Gewalt sprechen?

02.03.2022

Eine Informationssammlung

Mit dem Krieg in der Ukraine sehen junge Menschen im Fernsehen oder über Social Media wieder viele Bilder von Zerstörung, Verletzungen und menschlichem Leid. Sie hören Nachrichten oder wie Erwachsene über die aktuelle politische Lage und mögliche Gefahren sprechen. Vielleicht sind eigene Familienmitglieder sogar selbst betroffen oder geflüchtete Menschen kommen, um Schutz zu suchen.  

All dies lässt auch junge Menschen nachdenken – über die Situation und wie dies auch sie selbst oder ihre Freund*innen und Familie betreffen kann. Es kann Kindern und Jugendlichen Angst machen, was sie sehen und in ihr eigenes Lebensumfeld übertragen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass erwachsene Bezugspersonen mit ihnen über den Krieg, die Gewalt und die Auswirkungen sprechen, auch wenn das nicht einfach fällt. 

Kindgerecht aufbereitete Informationen, die gemeinsam angeschaut und dann besprochen werden können, werden beispielsweise von „KIKA“ oder auf „HanisauLand.de“, einem Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, angeboten.  

Hilfestellungen für Erwachsene, die mit Kindern über Krieg sprechen möchten, gibt es hier: 

"War­um ist zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne Krieg?" 
(Deutsches Kinderhilfswerk) 

"Der Krieg in der Ukraine: Was Jugendliche wissen und wie sie sich informieren" 
(Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen - IZI) 

Stichwort "Krieg" 
(klexikon) 

Medienerziehung: Krieg in der Ukraine 
(klicksafe) 

"Terror, Krieg und Leid: Wie erkläre ich das meinem Kind?
(Schau hin) 

Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden? 

(Servicestelle Jugendschutz) 

"Unterrichtsmaterial zum Thema Kinder und Krieg"  
(UNICEF) 



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