Willkommen im sportlichen Engagement

08.01.2016

- der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Die Integration der Flüchtlinge in Deutschland ist eine Aufgabe, der sich auch der organisierte Sport stellen muss und wird. Erleichtert wird dies durch ein neues Sonderprogramm des Bundes: Im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug können in den nächsten drei Jahren insgesamt je 10.000 neue Stellen geschaffen werden. Fast 200 davon entfallen auf den Bereich des Sports. Die zusätzlichen BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug stehen für einheimische Freiwillige, aber auch für Asylberechtigte und Asylbewerber offen, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist.


Der Einsatz der Freiwilligen erfolgt in Aufgabenbereichen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung. Hierzu können beispielsweise Sportangebote in Flüchtlingsunterkünften, die Begleitung bei Behördengängen, Dolmetscherdienste, Personenbeförderungsfahrten und vieles mehr gehören. Auch organisatorische und koordinierende Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, zum Beispiel bei der Sortierung und Weitergabe von Sachspenden und/oder der Lebensmittelverteilung sind möglich.
Auch Flüchtlinge und Asylbegehrende, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, können in anerkannten Einsatzstellen einen Bundesfreiwilligendienst machen. Alle Freiwilligen, die ihren Dienst im Sonderprogramm leisten, werden pädagogisch besonders begleitet. Für Flüchtlinge kann – sofern es notwendig ist – zusätzlich ein bis zu vierwöchiger Sprachkurs vorgesehen werden.


„Der neue Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug ist ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Stärkung unserer Willkommenskultur. Damit unterstützen wir das Engagement für Flüchtlinge genauso wie das Engagement von Flüchtlingen, die bei uns ein neues Zuhause finden wollen", sagt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.  Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, bekräftigt: „Wir haben viele Anfragen von Sportvereinen, die Flüchtlingen eine Chance geben wollen, durch ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Teil des Vereins zu werden, und unterstützen dies sehr. Die ersten Freiwilligen haben auch bereits angefangen!“
Weitere Informationen bei den Trägern des Bundesfreiwilligendienstes im Sport sowie unter

www.freiwilligendienste-im-sport.de


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