„Wohlbefinden von Kindern in der Pandemie“

11.11.2021

Teilnahme an der Studie des Frankfurter Forschungsteams bis zum 15. November möglich

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie wirken sich nach wie vor auf den Alltag von Kindern in Deutschland aus. Bislang vorliegende Studien verweisen darauf, dass Kinder und Jugendliche wegen der Corona-Maßnahmen häufiger von psychischen Störungen und anderen Belastungen betroffen sind. Bislang sind jüngere Kinder im Übergang zur Jugendphase selten selbst befragt worden. Das soll mit einer neuen Studie nachgeholt werden. Sie fragt danach, wie 9- bis 12-jährige ihre Situation einschätzen, wie zufrieden sie mit ihrem Leben während und vor Corona sind, wie gut sie unter Corona-Bedingungen lernen können, welchen Hobbys sie derzeit nachgehen und wie sie generell ihre Zeit verbringen. Gefragt wird auch, ob und wenn ja welche Sorgen Kinder umtreibt, worüber sie nachdenken und was sie sich für das laufende Schuljahr wünschen.

Diese und andere Fragen stellt das Frankfurter Forschungsteam um Prof. Dr. Sabine Andresen Kindern zwischen 9 und 12 Jahren in der Online-Studie „Wohlbefinden von Kindern in der Pandemie“ (WoKiPa). Die Studie läuft deutschlandweit. Insbesondere sind aber Kinder in Frankfurt und Hessen eingeladen. Diese Online-Befragung findet in über 20 verschiedenen Ländern statt. In einem internationalen Vergleich soll gezeigt werden, inwiefern sich das Wohlbefinden von Kindern in den Ländern unterscheidet. Durch vorherige Studien kann auch analysiert werden, ob und wie sich das Wohlbefinden verändert hat. Mit der Veröffentlichung der Studie soll Kindern in der Pandemie eine Stimme gegeben werden; politisch Verantwortliche sollen auf ihre Lage aufmerksam gemacht werden. Die Studie gehört der internationalen Studienreihe „Children’s Worlds – International Survey of Children’s Well-Being“ (ISCWeB) an.

Die Teilnahme ist bis zum 15. November 2021 möglich. Der Fragebogen ist in kindgerechter Sprache geschrieben, damit die Kinder ihn auch allein ausfüllen können. Für Eltern liegt ein ausführliches Informations- und Einwilligungsschreiben vor. Kinder können an der Online-Befragung nur dann teilnehmen, wenn ihre Eltern in die Teilnahme einwilligen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Universität Hildesheim.
 



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