Workshop Persönlichkeits- und Teamentwicklung 3.0

Übersetzung des Rahmenmodells in weitere Sportarten erwünscht

Seit dem Jahr 2001 bestehen seitens der Deutschen Sportjugend Kontakte zu Prof. Dr. Ralf Sygusch (Universität Erlangen-Nürnberg) zur gemeinsamen Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenmodells Persönlichkeits- und Teamentwicklung.

In 16 Jahren der Zusammenarbeit wurde das Rahmenmodell nicht nur weiter entwickelt, sondern auch in unterschiedliche Sportarten übersetzt.

Die Deutsche Sportjugend zog am 10. Oktober 2017 gemeinsam mit der Universität Erlangen eine Bilanz des Einsatzes. Dazu waren Vertreter/innen aus den Bereichen Basketball, Turnen, Gewichtheben und Judo nach Frankfurt am Main gekommen. Ziel des Workshops war es, insbesondere auch Rückmeldungen zur Praktikabilität und zur Akzeptanz des Rahmenmodells zu sammeln und daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.

Insbesondere wurden Überlegungen zur systematischeren Kommunikation und Implementierung des Rahmenmodells entwickelt. So soll das vorliegende Handbuch überarbeitet werden, damit Praktiker/innen es noch einfacher in die tägliche Arbeit integrieren können. Darüber hinaus wurde intensiv darüber diskutiert, die mit dem Rahmenmodell verbundenen Kernziele von psychosozialen Kompetenzen neu zu ordnen.

Tobias Dollase aus dem dsj-Vorstand stellt fest, dass die langjährige Zusammenarbeit in diesem Themenfeld auch ein Zeichen dafür ist, wie gut und konstruktiv der Dialog zwischen Verbands-/Vereinspraxis und Wissenschaft laufen kann. Er sagte: „Ich hoffe, dass nicht nur die Anwendung mit PuT 3.0 einen neuen Schub bekommt, sondern, dass auch weitere Sportarten bereit sind, Persönlichkeits- und Teamentwicklung in ihren Bereichen anzuwenden.

Weitere Infos gibt es hier.


Tobias Dollase / Foto: dsj

Zur News-Übersicht