Zukunftswerkstatt "Junges Engagement"

14.12.2017

Mitgliedsorganisationen entwickeln zukunftsweisende Ideen

Am 11. Dezember 2017 lud die Deutsche Sportjugend (dsj) ihre Mitgliedsorganisationen dazu ein, sich innerhalb einer Zukunftswerkstatt in Hannover gemeinsam Gedanken darüber zu machen, wie das Themenfeld „Junges Engagement“ in der Jugendverbandsarbeit im Sport zukünftig gestaltet werden könnte.

Hintergrund ist, dass das bundesweite Förderprogramm „Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport“ (ZI:EL+), an dem zahlreiche dsj-Mitgliedsorganisationen beteiligt sind, am 31.12.2018 ausläuft. Der Einladung der dsj waren insgesamt 54 Teilnehmende aus allen Ebenen des gemeinnützigen organisierten Kinder- und Jugendsport gefolgt. Sie haben gemeinsam intensiv an einer Zukunftsvision für den Bereich „Junges Engagement“ gearbeitet.

So ist eine inhaltliche Grundlage für die zukünftige Arbeit im Bereich „Junges Engagement“ entstanden, auf der nun aufgebaut werden kann. Hierbei wurden von den engagierten Mitwirkenden insbesondere die Themen Partizipation und Digitalisierung als die zentralen Punkte für die Zukunft der Jugendarbeit identifiziert.

Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, verbindet sein Fazit zur Zukunftswerkstatt mit einem Appell an die Politik: „Bei der Veranstaltung waren viele kreative Köpfe und es wurden viele richtungsweisende Ideen für die Zukunft gesammelt. Damit diese Ideen wirkungsvoll umgesetzt werden können, braucht der Kinder- und Jugendsport die langfristige Unterstützung der Politik. Wir wollen es jungen Menschen auch zukünftig ermöglichen, sich im Sport zu engagieren und zu beteiligen. Vor allem für benachteiligte junge Menschen ist der Einstieg in ein freiwilliges Engagement oft mit Hürden verbunden. Hierbei wird auch zukünftig Unterstützung notwendig sein. Deshalb werden wir dem Bundesjugendministerium die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt vorstellen und unsere Forderung nach einer langfristigen Förderung im Bereich „Junges Engagement" wiederholen.“

Der dsj-Vorstand hat am 3. Juni 2017 ein Positionspapier zum Thema „Junges Engagement“ beschlossen und fordert die Bundesregierung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) darin auf, die Engagementförderung durch Jugendverbände im Sport zu verstetigen.

Bei Interesse an weiteren Ergebnissen der Zukunftswerkstatt, wenden Sie sich bitte an: ziel@remove-this.dsj.de

Das Förderprogramm ZI:EL+ der Deutschen Sportjugend (dsj) wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP).


Foto: dsj

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