gesetzliche Grundlagen

Die gesetzliche Grundlage für die Arbeit der dsj ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz (Achtes Buch Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe – SGB VIII). Hier sind wesentliche Regelungen zum Kinder- und Jugendhilferecht zusammengefasst. Als ein  zentrales Merkmal der Kinder- und Jugendarbeit ist dort die Partizipation junger Menschen formuliert.
Für die Arbeit der dsj sind die Paragraphen 1174 und 75 besonders relevant. Sie beschreiben die Kinder- und Jugendarbeit, die Förderung der freien Kinder- und  Jugendhilfe und die Anerkennung als freie Träger. Kinder- und Jugendarbeit soll sich durch die Mitbestimmung junger Menschen auszeichnen, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zum sozialem Engagement anregen.
Der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) ist ein Förderinstrument der Bundesregierung für die Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Er stellt als durchgehenden Grundsatz die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in den Mittelpunkt. Von zentraler Bedeutung für die Arbeit der dsj sind die „Allgemeinen Grundsätze“ und die Erläuterungen zu den „Förderzielen und Förderprogrammen“.
Bei  Beschreibung der allgemeinen Grundsätze und der Förderziele spielt die Gleichstellung von Mädchen und Jungen sowie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund eine große Rolle. Um deren Bedeutung besonders herauszustellen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Anforderungen an Maßnahmen in Bezug auf Gender Mainstreaming und in Hinblick auf Menschen mit Migrationshintergrund formuliert  und zur Voraussetzung einer Förderung nach KJP gemacht.