Abrechnung von Stornierungskosten

Im Bereich der Jugendverbandsarbeit national besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit entstandene Stornierungskosten erstattet zu bekommen. 

Gemäß der Mitteilung des Ministeriums vom 9. April 2020 sind folgende Punkte zu beachten: 

  • Eine Übernahme von Ausfall- oder Stornokosten ist dann möglich, wenn diese unmittelbar mit dem Förderzweck zusammenhängen. Die Gründe, die dazu geführt haben, dass die Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, sind zu dokumentieren.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Daher sind alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder kostengünstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen, um den entstandenen finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren und von den Zuwendungsempfängern für eine Prüfung vorzuhalten.
  • Mögliche Ansprüche gegenüber (Reiserücktritts-)Versicherungen sind vorrangig geltend zu machen.
  • Soweit bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Geschädigten mitgewirkt hat, bspw. durch zögerliches Handeln beim Absagen einer Maßnahme, können hieraus entstandene oder absehbar entstehende Kosten nicht aus Mitteln des KJP anerkannt werden.
  • Bei der Schadensregulierung sind Eigenmittel des Trägers analog ihres prozentualen Anteils, der im Kosten- und Finanzierungsplan der Maßnahme ausgewiesen ist, einzubringen.


Das entsprechende Formblatt zur Einreichung des Verwendungsnachweises finden Sie hier: 


Formblatt zur Beantragung von Kleinaktivitäten

Es besteht die Möglichkeit im Bereich der "Jugendverbandsarbeit national" Kleinaktivitäten zu beantragen. 

Anbei finden Sie unser Merkblatt sowie die Formblätter und das Eckdatenpapier: 



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