Schwarz. Rot. Gold. Der Black History Month im deutschen Sport

Auftakt eines Aktionsprogramms im Deutschen Sport & Olympia Museum am 3. Februar

In Verbindung mit der Regionalgruppe Köln der Initiative Schwarze ¹ Menschen in Deutschland, der Theodor Wonja Michael Bibliothek, dem Afrika Film Festival Köln sowie der Stadt Köln, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj), dem Landesportbund NRW sowie weiteren Partner*innen aus Sport, Staat und Zivilgesellschaft würdigt das Deutsche Sport & Olympia Museum auf besondere Weise den diesjährigen Black History Month und das mit diesem verbundene Anliegen.

Erstmals 1926 in den USA ausgerufen, wird seit längerem auch hierzulande im Verlauf eines entsprechend ausgewiesenen Monats die Geschichte Schwarzer Menschen ins Zentrum öffentlichen Erinnerns gerückt, um ihre Protagonist*innen und deren Errungenschaften zu würdigen, Schwarze Menschen zu empowern und damit zugleich auch Stellung zu beziehen gegen rassistisch motivierte Diskriminierung und Gewalt.

Aus Anlass des 100. Jubiläums des Black History Month hat das Deutsche Sport & Olympia Museum die Initiative ergriffen für eine explizite und exponierte Positionierung des deutschen Sports im Sinne seiner Werte und seines Vermögens, Menschen über Grenzen hinweg zusammenzuführen.

So wird unter dem Titel Schwarz. Rot. Gold. Der Black History Month im deutschen Sport im Laufe des bevorstehenden Februars im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen, Workshops und weiteren musealen Angeboten Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Repräsentation diskutiert, aber auch ein „sportliches“ Plädoyer für eine offene, vielfältige und humane Gesellschaft vorgenommen.

An dieser Stelle bittet das Deutsche Sport & Olympia Museum schon einmal Dienstag, den 3. Februar 2026, 19 Uhr als Termin einer ambitionierten Auftaktveranstaltung mit hochkarätigen Gäst*innen und inspirierenden Begegnungen vorzumerken. Da die Plätze begrenzt sein werden, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen

¹ Schwarz ist eine politische Selbstbezeichnung von Personen mit z. B. afrikanischen Vorfahren. Die Großschreibung verweist auf die konstruierte soziale Position Schwarzer Menschen mit ihren spezifischen Erfahrungswerten, nicht zuletzt die Betroffenheit von Anti-Schwarzem Rassismus.


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