Wie können Chancen, Lasten und Ressourcen fair zwischen Jung und Alt verteilt werden? Welche Stimmen werden gehört – und welche überhört? Und wie können politische Bildungsprozesse dazu beitragen, zwischen den Generationen Brücken zu bauen, statt Gräben zu vertiefen?
Unter dem Titel „Stimmen für morgen – Generationsgerechtigkeit gestalten“ sucht der Bundesausschuss für politische Bildung (bap) bis zum 30. April 2026 herausragende Projekte der politischen Bildungsarbeit, die sich mit den Fragen der Generationengerechtigkeit auseinandersetzen. Gesucht werden Formate, die gesellschaftliche Debatten zwischen jüngeren, mittleren und älteren Generationen aufgreifen, deren Perspektiven sichtbar machen und zum demokratischen Dialog einladen.
Prämiert werden Projekte, die sich z. B. mit der gerechten Verteilung von Ressourcen, der sozial-ökologischen Transformation und Beteiligung junger Menschen, der politischen Repräsentation und Wahlrechtsfrage oder der Altersdiskriminierung und sozialen Teilhabe beschäftigen. Besonders gefragt sind innovative Konzepte, welche die Perspektiven verschiedener Generationen zusammenbringen, Schnittstellen beleuchten, der Frage nachgehen, was diese für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeuten, gesellschaftliche Machtverhältnisse reflektieren und politisches Lernen ermöglichen. Auch digitale Formate sind willkommen.
Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände und gemeinnützige Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Schulen können sich im Rahmen einer Kooperation mit einem freien Träger bewerben. Die Bewerbung für den Wettbewerb erfolgt über das Onlineformular.
Anmeldeschluss ist der 30. April 2026.