Vom 11. bis 13. März 2026 fand das erste Vernetzungstreffen der Sportprojekte im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T) im Jahr 2026 statt. Es war zugleich das erste Vernetzungstreffen in der aktuellen, am 1. Januar 2025 gestarteten fünfjährigen Förderphase. Neben einem Austausch zur herausfordernden Fördersituation bei knappen Bundesmitteln und ausstehenden Bescheiderstellungen, wurde die Projektarbeit in den Blick genommen. Die Z:T-Sportprojekte konnten einen vertieften Blick auf die Spezifika ihrer jeweiligen Projektvorhaben legen und Synergien zu anderen Z:T-Projekten identifizieren. Einige der Z:T-Projekte in den Sportjugenden, Landessportbünden, -verbänden oder bei TEAM Sport-Bayern wollen in ihren Strukturen mit ähnlichen Zielgruppen, Schwerpunktmaßnahmen oder Ansätzen in der Organisationsentwicklung arbeiten. Zudem wurden Herausforderungen der Verbandsarbeit benannt und Bedarfe gegenüber der Zuwendungsgeberseite und der Begleitenden Maßnahmen mit koordinierenden Aufgaben in der dsj geäußert.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch den Vizepräsidenten des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, Matthias Hansen, und den Geschäftsführer Vereins-, Verbandsentwicklung und Breitensport, Martin Maecker. Beide hoben die Wichtigkeit und Bedeutsamkeit des Programms hervor und sprachen sich stärkend für den gemeinsamen engagierten Einsatz für das demokratische Zusammenleben aus. Für einen Austausch mit der Regiestelle Z:T in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und zu Herausforderungen in der Projektarbeit in Z:T stand David Naujeck, Referent im Referat Z:T der bpb, nach einer Begrüßung, im Rahmen der Veranstaltung zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde von Nico Mikulic moderiert und methodisch begleitet.
Mit dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe in ländlichen und strukturschwachen Gegenden. Von einer ehrenamtlichen Struktur getragene Vereine und Verbände stehen dabei im Zentrum des Programms. Auf Einladung der Deutschen Sportjugend, die für den organisierten Sport als Begleitende Maßnahme in einer Koordinierungsfunktion auf Bundesebene die Z:T-Netzwerkaktivitäten bündelt, kamen die 19 hauptberuflichen Projektverantwortlichen aus den zehn geförderten Landesverbänden in Kiel zusammen.
Weitere Infos gibt es auf der Website der dsj und Infomaterialien unter www.sport-mit-courage.de.