Ein Umkleideraum mit roten und blauen Schließfächern an den Wänden. In der Mitte steht eine Holzbank. Die Wände sind aus Beton, und der Raum hat eine gedämpfte Beleuchtung.

Quelle: dsj (KI gestützt)

Deutsche Sportjugend begrüßt Gründung des Zentrums für Safe Sport

Die Gründung des Zentrums für Safe Sport stärkt den Schutz vor Gewalt im organisierten Sport

Die Deutsche Sportjugend (dsj) begrüßt die Gründung des Zentrums für Safe Sport (ZfSS) am 9. Juli 2026. Mit dem neuen Zentrum steht dem organisierten Sport erstmals eine unabhängige Einrichtung zur Verfügung, die kooperierende Sportorganisationen bei der Durchführung von Verfahren in Verdachtsfällen interpersonaler Gewalt unterstützt. Damit wird ein weiterer zentraler Baustein des Zukunftsplans Safe Sport von DOSB, dsj und ihren Mitgliedsorganisationen umgesetzt, da mit dem Zentrum ein wichtiger Partner für einen besseren Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Sport aufgebaut wird, der komplementär zu den bestehenden Strukturen im Sport tätig sein wird. 

Sportorganisationen, die den Safe Sport Code eingeführt haben und sich dem Zentrum anschließen, können die Durchführung von Untersuchungs- und Disziplinarverfahren künftig auf das ZfSS übertragen. Die Verfahren werden dort unabhängig, rechtsstaatlich und nach einheitlichen Standards durchgeführt. Gleichzeitig bleiben Prävention, die (Weiter-)Entwicklung von Schutzkonzepten und die Entwicklung einer Kultur des Hinsehens zentrale Aufgaben aller Sportorganisationen.

„Mit der Gründung des Zentrums für Safe Sport wird ein wichtiger Schritt für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Sport umgesetzt. Ein unabhängiges Zentrum stärkt das Vertrauen in den Umgang mit Verdachtsfällen und trägt dazu bei, interpersonale Gewalt im Sport konsequent zu verfolgen. Die dsj hat sich seit der Initiative von Athleten Deutschland intensiv in die inhaltliche Ausgestaltung des Zentrums mit eingebracht und das Vorhaben unterstützt. Gleichzeitig sehen wir weiteren Handlungsbedarf: Neben der Intervention braucht es künftig auch verlässliche und unabhängige Unterstützungsangebote für die Aufarbeitung erlebter Gewalt. Prävention ist und bleibt ein zentrales Handlungsfeld der dsj. Diesen Schwerpunkt werden wir auch künftig konsequent weiterverfolgen und gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen stärken.“, erklärt Stefan Raid, Vorsitzender der dsj.

Die dsj wird sich auch künftig gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen dafür einsetzen, den Schutz vor interpersonaler Gewalt im Sport konsequent weiterzuentwickeln und Safe Sport als selbstverständlichen Bestandteil aller Strukturen des organisierten Sports zu verankern.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Zentrum für Safe Sport finden sich in den FAQ des DOSB.
 


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