Internationaler Tag gegen Rassismus: Sport zeigt Haltung und bewegt für Vielfalt

Quelle: PM Hoffmann

Deutsche Sportjugend setzt ein Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und Respekt

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus setzt die Deutsche Sportjugend (dsj) ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Mit Initiativen wie "Bewegt gegen Rassismus" vom Deutschen Fußball Bund (DFB), der DFL Stiftung, der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj) und dem Deutschen Turner-Bund (DTB), zeigt der organisierte Sport, welche Verantwortung und welche Chancen er im Einsatz für Vielfalt und Zusammenhalt hat. 

Rassismus ist in der Gesellschaft weit verbreitet und betrifft Millionen von Menschen – auch im Sport. Er verhindert Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe und wirkt sowohl individuell als auch strukturell. Der Sport als Spiegel der Gesellschaft steht daher in besonderer Verantwortung, sich aktiv gegen rassistische Strukturen und Verhaltensweisen zu positionieren. 

Rassismus im Sport zeigt sich in unterschiedlichen Formen: durch Vorurteile gegenüber BPoC-Sportler*innen, durch Hasskommentare und rassistische Beleidigungen, durch rassistisch motivierte Gewalt sowie durch mangelnde Diversität in Führungspositionen. Auch strukturelle Hürden beim Zugang zu Sportangeboten und beim sportlichen Aufstieg sowie fehlende klare Strategien im Umgang mit Vorfällen verdeutlichen den Handlungsbedarf. 

Gleichzeitig bietet der Sport große Potenziale, um positive Veränderungen anzustoßen. Vereine, Verbände und Engagierte können dazu beitragen, Rassismus sichtbar zu machen und aktiv entgegenzutreten. Dazu gehört es, nicht wegzusehen, Betroffene zu unterstützen, eigene Denkmuster zu reflektieren und rassismuskritische Strukturen zu stärken. Aufklärung, Sensibilisierung und die Förderung von Empowermenträumen sind dabei zentrale Bausteine. 

Mit dem Aktionstag „Bewegt gegen Rassismus“ am 28. März setzt der Sport ein deutliches Zeichen. In diesem Jahr ist die dsj mit einem eigenen Lauf gegen Rassismus, vor allem für Mitarbeiter*innen des DOSB und der dsj, selbst sportlich aktiv. Zusätzlich informiert sie mit einer eigenen Bibliothek im Haus über das Thema. 


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