Was bedeutet es eigentlich, ein „richtiger Mann“ oder eine „richtige Frau“ zu sein? Und was hat Feminismus damit zu tun? Der Online-Workshop „Mann oder Maus?“ lädt junge Engagierte dazu ein, gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit kritisch zu hinterfragen und sich mit deren Auswirkungen auf das Zusammenleben auseinanderzusetzen.
Online-Workshop
Auf TikTok und Instagram verbreiten sich traditionelle Rollenbilder und Vorstellungen von „starker Männlichkeit“ – teilweise verbunden mit antifeministischen, rechten oder islamistischen Ideologien. Begriffe wie Manosphere, Manfluencer und Alphamänner begegnen jungen Menschen dabei immer häufiger. Der Workshop greift diese Entwicklungen auf und schafft Raum für eine kritische Auseinandersetzung.
Ausgehend von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven auf Männlichkeiten, Rollenbilder und Feminismus schlägt der Workshop eine Brücke zum Alltag. Die Teilnehmenden erhalten Impulse, um eigene Denkmuster zu reflektieren, gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen und Handlungsmöglichkeiten für ihr eigenes Engagement zu entwickeln.
Das Angebot richtet sich an Jungtrainer*innen, Freiwilligendienstleistende, U27-Vorstandsmitglieder, Juniorteamer*innen, Jugendsprecher*innen sowie weitere interessierte junge Menschen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Der Workshop wird von Nadine Morgenbrod (Sportjugend Hessen) und Hella Rabien (dsj) geleitet.
Termine und Ablauf
- Workshop 1: 12. November 2026, 18:00–19:00 Uhr, online
Fachlicher Input und gemeinsamer Einstieg in das Thema - Individuelle Reflexions- und Transferphase, ca. 60–90 Minuten
Selbstreflexion und eigenständige Auseinandersetzung mit dem Thema - Workshop 2: 1. Dezember 2026, 17:00–19:00 Uhr, online
Vertiefung, Austausch und Übertragung auf konkrete Alltagssituationen
Ein Angebot der Reihe #EngagiertMitCourage
Der Workshop ist Teil der Reihe #EngagiertMitCourage, einem gemeinsamen Projekt von Junges Engagement und Gesellschaftspolitik. Die Reihe unterstützt junge Engagierte im Sport dabei, gesellschaftspolitische Themen wie Demokratie, Diversität und Antidiskriminierung einzuordnen und für ihr eigenes Engagement nutzbar zu machen.
Jeder Durchgang umfasst sechs Unterrichtseinheiten (UE), die sich auf einen fachlichen Einstieg, eine individuelle Reflexionsphase und einen vertiefenden Workshop verteilen. Das Angebot findet zweimal jährlich statt.