Zum 1. Juli 2026, dem bundesweiten Tag gegen antimuslimischen Rassismus, möchte die Deutsche Sportjugend (dsj) den Fokus auf das Engagement der Kampfsportgemeinschaft (KSG) „Jodan Kamae“ Zeitz e.V. legen. Der Verein setzte sich bereits seit Jahren dafür ein, dass Mädchen und Frauen auch mit Hijab am Ju-Jutsu-Wettkampf teilnehmen können – und trug damit zu Veränderungen bei, die bis in internationale Wettkampfregelungen hinein Wirkung zeigten.
Im Videoporträt der KSG „Jodan Kamae“ Zeitz e.V. berichten Sportlerinnen und ihr Trainer, warum sich Engagement für gleichberechtigte Teilhabe im Sport lohnt. Die Geschichte der KSG zeigt: Wer Haltung zeigt und sich für Teilhabe einsetzt, kann etwas bewegen – weit über den eigenen Verein hinaus.
Der bundesweite Tag gegen antimuslimischen Rassismus erinnert an Marwa El-Sherbini, die am 1. Juli 2009 aus islamfeindlichen Motiven ermordet wurde. Er bildet den Abschluss der jährlichen Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus.
Weiterführende Informationen:
- Informationen zum bundesweiten Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus und den Aktionswochen gibt es bei CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit.
- Bildungs- und Beratungsangebote zum Thema antimuslimischer Rassismus, z. B. Workshopangebote vermittelt die Informations- und Dokumentationsstelle für Antirassismusarbeit (IDA).
- Praktische Impulse für einen rassismuskritischen und inklusiven Sport gibt es in der dsj-Handreichung „Von Innen nach Außen – (Anti-)Rassismus im organisierten Sport“.
- E-Learning-Kurs zum Thema Antimuslimischer Rassismus für Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder- und Jugendarbeit stellt ZEOK e.V. Leipzig zu Verfügung.