Sportorganisationen gegen Rassismus

Bundesweiter Aufruf zur Beteiligung an den Internationalen Wochen

Am 11. März sind die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Menschenrechte für alle” gestartet. Gemeinsam rufen der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Stiftung, die Deutsche Sportjugend im DOSB (dsj), Pink gegen Rassismus und die Stiftung gegen Rassismus Vereine, Organisationen, lokale Initiativen, Aktionsgruppen oder Einzelpersonen bis zum 24. März dazu auf, sich bundesweit zu beteiligen und ein sichtbares Zeichen zu setzen: Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100 % Menschenwürde. 

Aktionstag #BewegtGegenRassismus

Zum dritten Mal findet innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Aktionstag #BewegtGegenRassismus statt. Aktive, Sportvereine und Sportorganisationen werden dazu ermutigt, rund um den 16. März 2024 Sportveranstaltungen und -aktivitäten durchzuführen und mit Sport und Bewegung in der Gruppe oder einzeln einzustehen – gegen jede Form von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie für Vielfalt und für ein friedliches Miteinander. Außerdem ruft der Arbeitskreis Sport gegen Rassismus der Stiftung zu einer Video-Kampagne auf. Alle, die ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen möchten, können sich über die Sozialen Medien beteiligen. Als Hashtags für alle Aktionen sollen #BewegtGegenRassismus sowie #PinkGegenRassismus genutzt werden.

Vielfältiges Engagement erwartet

„Wir erwarten in diesem Jahr dank der anhaltenden Demonstrationen gegen den Rechtsruck besonders viele Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Es gibt ein sehr großes Interesse an Beteiligungsmöglichkeiten zu den zweiwöchigen Internationalen Wochen. Das Engagement gegen Rassismus im Sportbereich spielt bei den UN-Wochen eine große Rolle. Es ist sehr stark und mit bunten und vielfältigen Aktivitäten vertreten.“ Darauf verweist Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus, von der die UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland koordiniert werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) startet zeitgleich zu den Internationalen Wochen in diesem Jahr außerdem der Vereinswettbewerb „(M)ein Verein gegen Rassismus".

Er richtet sich an alle Sportvereine, die sich gegen Rassismus engagieren oder zukünftig einsetzen wollen, mit dem Aufruf: Zeigt uns euer Engagement, eure Projekte für gesellschaftlichen Zusammenhalt im Sportverein und euren Einsatz für einen inklusiven Teamspirit!

Hintergrund

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück und erinnern an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss. Seit 2016 werden die zweiwöchigen Internationalen Wochen gegen Rassismus von der Stiftung gegen Rassismus rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, koordiniert. In Deutschland engagieren und positionieren sich jährlich öffentlichkeitswirksam mehrere tausend Vereine, Organisationen, Schulen, Religionsgemeinden, Sportvereine und -verbände mit verschiedenen Aktionen und Projekten innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus.   

Offiziell unterstützt werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom Deutschen Fußball-Bund mit seinem Projekt „Fußball Verein(t) Gegen Rassismus“, der DFL Stiftung und der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj).  


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