Grundkonzept

Die dsj academy umfasst Veranstaltungen in den Bereichen junior, basic, special und camp sowie einen Referent/innen-Pool.
  • Die dsj academy junior umfasst die Qualifizierungsangebote im Rahmen der undefineddsj-Juniorteam-Seminare, die zweimal jährlich stattfinden. Inhaltlich geht es um grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten für das freiwillige Engagement wie Projektmanagement oder Kommunikation. Ziel ist hier insbesondere die Gewinnung junger Engagierter für den organisierten Sport.
  • Die undefineddsj academy basic ist eine zwei- oder dreiteilige Veranstaltungsreihe, in der Themen wie Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit oder Qualitätsmanagement bearbeitet werden. Die Seminare richten sich an junge Funktionsträger/innen aus den Mitgliedsorganisationen, die perspektivisch mehr Verantwortung übernehmen wollen und zielt daher auf die Bindung und Förderung ab.
  • Die dsj academy special umfasst inhaltliche Schwerpunktthemen, die sich aus der Arbeit der dsj ergeben (z.B. Prävention sexualisierter Gewalt).
  • Das undefineddsj academy camp  findet im Rahmen der Olympischen Jugendspiele statt. Junge Engagierte aus den Strukturen des organisierten Kinder- und Jugendsports sollen sich mit den olympischen Werten auseinandersetzen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für ihr Engagement weiterentwickeln. Fokus des Camps ist insbesondere die Bindung und Förderung junger Engagierter.
  • Das dsj academy Netzwerktreffen sorgt für den weitergehenden Austausch der Teilnehmer/innen untereinander. Im Fokus stehen der Netzwerkgedanke, der aktive Austausch hinsichtlich gemeinsam erlebter Projekte und zukünftiger Engagementmöglichkeiten. Durch inhaltliche Workshops kommt auch die Weiterbildung nicht zu kurz. Im Fokus dieser Veranstaltung steht die Bindung der Teilnehmenden an den organisierten Sport. 
  • Um einen hohen Qualitätsstandard für die Veranstaltungen der dsj academy zu gewährleisten, finden regelmäßig Treffen des Referent/innen-Pools statt.

Projekt „JETST!- Junges Engagement im Sport“

Zu Beginn des Jahres 2009 ist das Projekt „JETST! – Junges Engagement im Sport“ der Deutschen Sportjugend gestartet, mit dem sich die dsj gezielt für die Engagementförderung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Sport eingesetzt und zur Gewährleistung von Bildungs- und Chancengerechtigkeit beigetragen hat. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen war es das Projektziel, chancengerechte Zugänge zum Engagement im Sport für Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Kultur zu eröffnen. In diesem Zusammenhang sollten bislang weniger erreichte Zielgruppen durch innovative und attraktive Angebote zum bürgerschaftlichen Engagement motiviert und nachhaltige Netzwerke, Strukturen und Rahmenbedingungen für eine zielgruppengerechte Engagementkultur im Sport geschaffen werden. Im Mittelpunkt des Projektes JETST! standen acht Modell-Projekte zur Engagementstärkung benachteiligter Zielgruppen, die durch eine fünfköpfige Fachjury ausgewählt wurden und in einem Förderzeitraum von zwei Jahren als Best-Practice-Modelle umgesetzt wurden. Darüber hinaus sind die Projekte auch in der zentralen dsj-Projektdatenbank unter www.jugendprojekte-im-sport.de veröffentlicht worden. Die folgenden acht Projektträger haben die Jury besonders mit ihren zielstrebigen Projekten und gut durchdachten Konzepten überzeugt: - Bayerischer Landessportverband e.V., - DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V., - Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V., - Special Olympics Deutschland e.V., - Sportkreis Stuttgart e.V., - Thüringer Sportjugend im Landessportbund Thüringen e.V., - TSG Bergedorf von 1860 e.V. so wie - TV 1861 Rottenburg e.V. (alphabetische Auflistung). Das Projekt JETST! wurde wissenschaftlich vom Institut für Sozialarbeit u. Sozialpädagogik (ISS) in Kooperation mit der Führungs-Akademie des DOSB begleitet. Aufgabe der Projektevaluation war es, die Umsetzung und Effekte der Modellprojekte zu evaluieren und den aktuellen themenbezogenen Forschungsstand zu analysieren, um Erkenntnisse über funktionierende Zugänge zum Engagement im Sport für junge Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zu gewinnen. Die Veröffentlichung der Projektergebnisse fand auf Fachtagungen statt, dazu wurden Entscheidungs- und Arbeitshilfen erstellt, u.a. "11 Handlungsemfpehlungen zur Gewinnung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Engagement in Sportvereinen und Sportverbänden aus der Evaluation im Projekt JETST!".

Begleitet wurde das Projekt auch durch die AG Junges Engagement, die durch Beratung und aktive Mitarbeit Projektbausteine mitgestaltete. JETST! war Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ der Bundesregierung und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Infos auf der Projekthomepage unter: undefinedwww.jetst.de 

dsj-Projekt JETST! schließt erfolgreich mit 11 Handlungsempfehlungen zur Gewinnung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Engagement im Sport ab

Eine weitere dsj Broschüre im Format einer Entscheidungs- u. Arbeitshilfe steht interessierten Verantwortlichen aus den Sportorganisationen und anderen Institutionen sowohl als Download als auch als Broschüre für die eigene Arbeit zur Verfügung.

 

Gemeinsam mit dem Institut für Sozialarbeit- und Sozialpädagogik Frankfurt am Main (ISS) in Kooperation mit der Führungs-Akademie des DOSB ist nun eine insgesamt 36-seitige Broschüre entstanden. Grundlage hierfür bietet die Evaluation von acht Modellprojekten, die in den letzten zwei Jahren innerhalb des Projektes JETST! begleitet wurden, um Erkenntnisse über eine gelingende Aktivierung von jungen Engagierten zu erlangen. Diese elf Handlungsempfehlungen bieten eine Orientierung an den Erfolgsfaktoren der Modellprojekte und basieren auf empirisch gewonnenen Daten aus den unterschiedlichen Projektansätzen. Dabei wurden sowohl die Erfahrungen der Modellprojektverantwortlichen, als auch die der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewertet und zusammengefasst. Ergänzt werden die jeweiligen Handlungsempfehlungen durch Fragestellungen in Form von Selbstreflexion, interessanten Hinweisen und Originalzitaten.

 

Die Broschüre markiert zugleich auch den Abschluss im Projekt JETST! – Junges Engagement im Sport, das die dsj von 2009-2012 durchführte und das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wurde.

 

„Mit den elf Handlungsempfehlungen zur Gewinnung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingen zum Engagement in den Sportvereinen und Sportverbänden aus dem Projekt JETST! ist es uns gelungen, ein weiteres, erkenntnisreiches Arbeitsmaterial in dem umfangreichen Themenfeld zu erstellen und Interessierten eine Orientierung zu geben, wie die Ansprache zur Gewinnung junger Engagierter aus bisher schwer erreichbaren Zielgruppen aussehen könnte“, so Grit Sonntag, Vorstandsmitglied der dsj und zuständig für das Profil Erfahrungsraum für Engagierte. „Nicht nur aufgrund des Projektes hat sich die dsj schließlich auch 2012 weiterhin dem Jahresthema „Junges Engagement“ verschrieben, um dazu anzuregen, die Potentiale jedes und jeder einzelnen zu fördern und die jungen Menschen für ein Engagement im Sport zu gewinnen. Ich freue mich daher sehr, dass das Projekt JETST! ein großes Stück dazu beigetragen hat, dafür aufmerksam zu machen und unterstützte es auch weiterhin, am Thema dran zu bleiben, damit den jungen Menschen der Zugang zum Engagement Stück für Stück vereinfacht werden kann.“

 

Neben der aktuellen Broschüre, sind auch weitere Publikationen im Projekt JETST! entstanden. Diese und weitere Informationen, so wie die Kontaktdaten der Beteiligten sind auf der Projekthomepage unter www.jetst.de abrufbar.


Förderprogramm ZI:EL

Am 1. Januar 2013 startete das KJP-Förderprogramm ZI:EL „Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport!“. Der Kerngedanke des Förderprogramms ist es, innovative Engagementbereiche für und mit jungen Menschen zu erschließen, neue Engagementformate zu entwickeln und insbesondere neue Zielgruppen mit erschwerten Zugangsbedingungen zu den Strukturen des Sports für ein Engagement zu gewinnen. Daher sollen insbesondere innovative Maßnahmen durchgeführt werden, die den Bereich der Inklusion im Sinne einer Fortentwicklung der Arbeit mit behinderten Menschen oder den Bereich der Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wie den Bereich der Gewinnung von bildungsbenachteiligten jungen Menschen betreffen.

Das Förderprogramm ZI:EL richtet sich gleichermaßen an alle interessierten Mitgliedsorganisationen der dsj. Zur Stärkung ihrer Strukturen können diese innovative Qualifizierungsmaßnahmen und Einzelmaßnahmen mit Modellcharakter zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen beantragen (undefinedInformationen zur Antragsstellung).

Förderfähig sind über das Förderprogramm ZI:EL Koordinationsstellen Engagementmanagement (KEM), Einzelmaßnahmen und Qualifizierungsmaßnahmen, die nicht Gegenstand einer Regelförderung sind. Die undefinedKonzeption für das Programm ZI:EL, welche am 09. Oktober 2013, durch das BMFSFJ bestätigt wurde, erläutert die Förderziele und -möglichkeiten des Programms. undefinedBasisinformationen zum Förderprogramm gibt es hier zum Download.

Das Programm ZI:EL wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP). Daher sind neben den spezifischen Vorgaben des Förderprogrammes ebenfalls die undefinedRichtlinien des KJP gültig.